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Schlagwort-Archive: wort zum montag

Herzlich willkommen zu Season Zwei der wohl am wenigsten angepassten Kolumne im Netz mit den neuen (alten) Features – abstoßende Satzkonstruktionen, egalitäres Besserwissertum, verfassungsfeindliche Gedankenspiele und pseudokünstlerische Möchtegerndada-Lyrik aus der untersten Schublade in einer Bildschirmauflösung Ihrer Wahl. Herzlich Willkommen zum ehemaligen Wort zum Montag, daß nun an beliebigen Tagen in verschiedensten Abständen in den Äther des WordPress-Blogoversum gekackt wird, ohne Rücksicht auf die Gefühle von Betroffenen und inklusive superber Plakativisierung von Blödem Bullshit, den Ihr “nötig” nennt. Und mit doppelten Gänsefüßchen, ha, sie sind zurück. Also, es gilt: Klappe halten, lesen und schlauer, aber ungenehmer in die Kiste danach. Huphup.

Wir beginnen wiedermal mit Astra, Pueblo und OCB weiß, einer scheiß-Laune-wegen-Allem und völlig zurecht empfundener Fickt-Euch-Doch-Alle-Ins-Knie-Attitüde, ja, wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen, pleite, wütend, gutaussehend, und nichts und niemand wird mich davon abhalten, ein weiteres Stück Rumgekotze zu publizieren, wie das neuerdings (glaub ich, oder mir ists vorher nicht aufgefallen) im WordPress so heißt. Keine Ahnung, soll man mit Nichtrauchern anfangen? Haben die sich ihre Tracht Prügel denn bereits ausreichend verdient? Ach, was sollst. Nennen wir es “Präventiv” oder so, aber jetzt gibts aufs Maul, Ihr bepissten Gesundheitsnazis ohne Hoden!

Mir stinkt es wirklich langsam, und ja: ich kanns noch riechen, trotz zwanzig Zigaretten am Tach und akutem Schnupfen, der mich seit meiner Kindheit nicht ziehen lassen möchte. Seht ihr verfickten Nichtraucher eigentlich nicht, daß ihr eine Kultur zerstört, an der ihr eh noch nie ein Interesse hattet? Wie oft findet man Euch in Eckkneipen, wieviele Latte-ich-bin-ein-geistiges-Scheidreck-Macchiato trinkt ihr auswärts in dunklen, tiefgelegenen Kaffeestuben, die manchmal noch ein bisschen Kuchen haben? Hä? Ehrliche Antworten irgendjemand? Nee, jetzt mal ehrlich, was ist das für ein Mist? Warum kann man nicht einfach festlegen, daß jeder scheiß-Wirt für sich festlegen kann, ob geraucht wird oder nicht? Wieso soll man jenes Personal in solchen Lokalitäten schützen, wenn knapp 70 Prozent aller Angestellten in der Gastronomie eh Raucher sind? Warum ist es unmöglich, eine Regelung abzusprechen, die es Kneipen, Cafés und Clubs (Restaurants müssen gar nich, find ich) ermöglicht, selbst zu entscheiden, was sie für richtig halten? Brauchen wir tatsächlich Nichtraucher-Heavy-Metal-Kaschemmen? Habt ihr Angst, daß ihr dann nicht mehr überall reinWOLLT, oder was? Und wenn ja: was ist das fürne scheiß-egoistische Argumentation? Wir (die Raucher also) wollen doch einfach nur ein Café in dem man tagsüber, eine Kneipe in der man abends und einen Club in dem man Nachts, auch mal eine rauchen kann – wir können das ja meinetwegen auch “Ausnahmsweise” machen, aber WIR brauchen solche Läden, ehrlich! Ihr könnt ja weiterhin die meisten Cafés, Kneipen und Clubs behalten, da will ich ja eh nicht hin, wenn ich da nicht rauchen darf – das nennt man friedliche Koexistenz und darauf basiert im Grundlegenden unsere gesamte Gesellschaft, wenn man den ganzen Schnickschnack entfernt, den uns die sogenannte Zivilisation auferlegt hat.

Außerdem will mit Euch Spaßbremsen eh keiner von Uns feiern. Fickt Euch!

Wo wir gerade bei Günther Grass sind – hat der eigentlich was Neues geschrieben, oder penetriert er die Medien nur so ein wenig vor sich hin, mit dem ganzen Schmalloch, den er sich so von sich gibt? Habe in letzter Zeit viele Überschriften auf SPON und Zeit.de mit seinem Namen drin gelesen – keine Angst, gelesen hab ich davon nichts, nicht mal angeklickt um genau zu sein – und mich gefragt: ach, hat der alte Gewissens-Stecher wieder irgendwas unlesbares geschrieben, daß er nun wieder den Feuilletons und damit den Regalstützenkäufern andrehen will oder meint er so kurz vor seinem Tode – (bittebittebitte) – nochmal ein paar moralische rauslassen zu müssen? Jemand ne Ahnung? Den Schmonsens gelesen?
Die Literatur kann übrigens frühestens dann von allen Besserwissern und Moralaposteln ohne jegliche Bedeutung gereinigt werden, wenn wir mit diesem Schmalhans anfangen. Ich wär fürs Abhacken beider Händer und der permanenten Ruhigstellung durch Zungenamputation bei diesem – menschlich und fachlich – völlig überbewerteten Nobelpreiserschnorrer aus dem obersten Viertel der allmächtigen “Muss-man-nicht-gelesen-haben”-Liste (knapp vor Stephenie Meyer und Guido Westerwelles sein Ghostwriter). Elende Scheisse, wann sind wir diesen Dilletanten endlich los?

Oh, das Bier ist leer. Tschüss.

Sehr geehrte Damen und Herren, hallo Mama und guten Morgen liebe Studenten,

mit diesen nun folgenden Zeilen soll eine Ära zuende gehen. Acht Folgen sein ja nunmal auch wirklich genug, sagt mein antikommerzieller Geist, bevor er sich fortan in einem Iglo auf Helgoland einfinden wird und von dort aus wenigstens niemanden (insbesondere mir nicht) schaden kann. Es ist Zweitausendzehn (und Wir sind hiermit offiziell dazu auserkoren, als Erste wichtige, die Gesellschaft prägende Plattform [mit Betonung auf erster Silbe] das Wort ‘Zweitausendzehn’ ausgeschrieben zu haben) und damit genug! der zweiwöchentlichen Predigt, die passenderweise Dreiwochen nach dem letztmaligen Ausstoß von dürftiger Unterhaltung für die geistig Schwachen (oder zumindest das was die Anderen als solches empfinden) das Ende verkündet und vonnunan ihr Heil im schwarzen Loch ewiger Unerreichbarkeit fristen wird – vergessen aber nicht vergeben.

Das Bier ist auf, die erste Kippe fast aus: Los geht!!!

… mit was auch immer… Ganz ehrlich, im letzten Output gab es nichts zu berichten und im hiesigen sieht es kaum anders aus. Ich könnte jetzt von den Themen des Abends anfangen, doch: Pah! Soll der Kopf, der Blöde, sich doch was anderes einfallen lassen, wenn wir schonmal dabei sind uns so. Kann ich denn auch was anderes tun, als jene Forderungen zu wiederholen, die meine vorherigen Beiträge bereits ausreichend ergründet haben? Soll ich tiefer in die Materie einsteigen, als schlicht zu sagen: alles Scheiße, alles Dreck, eine Bombe, alles weg? Nö. Kein Interesse, danke, gehen Sie bitte nach links, werfen Sie ums Verrecken keinen Blick nach rechts, gehen Sie über Los und streichen Hartz IV ein. Was ich besonders Herrn – ich bin ein übergroßes populistisches Arschloch ohne fortführenden Zweck – Koch aus Hessen im Niemandsland zwischen Süderelbe und Bayern empfehlen möchte. Drei Jahre Hartz Vier, fünf Jahre Schuldenberg eines durchschnittlichen Angesteltenhaushalts und eine Frau mit Tripper von einem Straßenstricher wünsch ich Dir, Du ekelerregende Kanaille und Schande für einen Mann. Du bist der Grund, warum es besonders in Amiland Gang und Gebe (Gäbe?) ist, den gemeinen Hessen als Inbegriff altdeutscher Boshaftigkeit darzustellen (siehe Sleepy Hollow, Baltimore oder: Der standhafte Zinnsoldat und der Vampir). Mögen Deine Innereien verrotten!

Puh, das hat gutgetan. Doch dies ist keine Übung, wir befinden uns im offenen Widerstand zu dem, was die neoliberale Weltordnung aus der Wertegemeinschaft ‘Staat’ gemacht hat, als sie den abhängig Beschäftigten und den gar nicht beschäftigten zum Feind derer von Kapital gemacht hat, zum Abschaum der Nacht und alkoholabhängigen DSDS-Zuschauer ohne Daseinsberechtigung außer dem, dem Konsumgütermarkt zu verehren und Sie alle, die ihn beherrschen und wie eine Mine ausbeuten, in einem Berg von Geld am eigenen Reichtum ersticken zu lassen und den hierüber Ausgenommenen die Verachtung des scheinbar überlegenen Geschöpfes anheim fallen zu lassen. Fuck it all. The Punishment of all wie Demolition Hammer einst korrekt und wahrscheinlich ob eines anderen Grundes aufschrien in ihrem absoluten Meisterwerk der Songkomposition. Fuck it all und danke für die Blumen, Ihr Scheisswixer. (Flappflappflapp, ich wix die Scheiße nicht zu knapp).

Das Glorreiche an der Fäkalsprache ist doch, das es keine andere gibt, in der so adäquat auf die Umstände in der Welt an sich und der Gesellschaft im Speziellen reagiert werden kann.

Doch die allgemeine Verfäkalisierung dieses Artikels ist , zwar ein hehres, doch kein, nicht(-) Ziel des heutigen Verklausolidarisierungsbonnifatiöses Dings Mit Namen Heiner Der Es Schon Immer Wusste. Anregendes zum folgenden und jeden weiteren Montag der Welt! zu schreiben ist eben jenes, was wiedermal unmöglich wird, ob der Tatsache, daß eben gerade Sie, viel lieber DSDS kucken und dabei Protwein ausm Lidl saufen, als Sie sollten. Doch ist das Ihr Gutes Recht; Wir, Ich, Sie wollen es Ihnen nicht nehmen, nur übernehmen, was dahinter läuft; hinter der Stirn des Anstoßes sozusagen, was ja mal Zeit wurde, es zuzugeben, anstatt der Leugnung überfahren zu werden. Soviel zum Dadaistischen Anspruch danke, das war ja auch Zeit, Grüß Gott, wo ist mein Scheck zum Selbsteintragen. Die Gier erhält uns am Leben.
Ich jedenfalls, glückelig und viel zu lange als meinem Arbeitgeber Recht sein dürfte, werde mich gleich sonnen im Schatten dieser Großtat von einem Eintrag in die Hölle der Blogoshere, unerkant, verkannt gar und sich darüber bewusst und erhört seiend… Sprechen Sie Sich vergangenen Satz fünfmal hintereinander am besten auf einem Friedhof bei Vollmond laut vor und erraten Sie im folgenden Abschnitt, was gemeint war. Ne, doch nicht, lieber huschhusch ins Warme ist kalt draußen. Ich jedenfalls,(dramatisches Komma der Bedeutungshaftigkeit) werde Euch vonnunan erstmal zumindest in Form dieser allzweiwöchentlichen Kolumne allein da draußen lassen und mein Bier, meine Kippen ohne Euch konsumieren.

Und mich darüber freuen (oder zumindest heimlich in mich herein lächelnd mich daran erinnern) Aufeinbierundvielekippenmittheohrt heute hiermit zu einem akzeptablen Ende geführt zu haben.

Schlaft gut!

In wenigen Minuten beginnt die Erschaffung des neusten Teils von ‘Auf Ein Bier(&Viele Kippen)Mit TheOhrt’ Folge 5 mit einem ‘Holsten Edel-Spezial’, wo wir (also ich) uns mit regionalen, internationalen und unerregenden Themen beschäftigen werden… Seien Sie gewahr, daß dies (wie immer) die einzige Folge für zwei Wochen bleiben wird und dementsprechend wichtigster Bloginhalt auf wordpress-Deutsch in diesem Zeitraum.

Dieszweiwöchentliche Features:
- Holsten Edel 0,5 Liter
- zahllose Selbstgedrehte mit Pall Mall Classic und OCB No. 4 Bis
- Themenspektrum von Gentrifididingsbums bis BMW 5er, von M.A. Numminen bis Weihnachten
- Powered by Pizza & Coffee ™
- Music by Itunes 8, Zufällige Wiedergabe, 20029 Titel
- Sponsored by Laszlo (Pizza, Apfelschorle)

sowie mit den üblichen Zutaten:

- als ‘dadaistisch’ verklärte, kreative grammatik- und satzbaukonstruktionen
- wahlloszusammengesetzte Wörte
- spontanes Abbrechen interessanter gedanklicher Ansätze
Der Schreibprozess beginnt in wenigen Minuten…

Bleibt dran!

(Alle vorigen Folgen unter “Wort Zum Montag” im Menü ‘da oben’)

Meine verehrten Damen und Herren, entzückenden Mädchen und coolen Jungens, liebe Schneekönige,
herzlich willkommen ein tatsächlich faszinierend pünktliches drittes Mal zu Auf Ein Bier(&viele Kippen)Mit TheOhrt, wiedereinmal live vorm Bildschirm und lautstark auf der Tastatur rumhackend präsentiert Ihnen NewWorld’sEve – Hort des ewigen Widerstandes gegen Alles Was Stinkt – das zweiwöchentlich stattfindende bald schon ehrwürdige Wort zum Montag aus Perspektive des selbsternannten Globalromantikers und Universalsatiristi, welcher die Projektion meines Egos darstellt.

Aber genug von akademischem Sprachgewichse und hochtrabender Selbstüberschätzung hin zum Interessantem, Berührenden und wahllos ungezwungenen Herumdenken auf Dings. Also ab dorthin, wo es hiermit nunmal hingehen soll. Der Regen besprenkelt die herbstlichen Blätterkronen der Bäume, es ist aber dunkel, darum sehn wir nix und aus den Lautsprechern dringt irgendein wütender kleiner Mann der mit billigem Hardcorelärm als Begleitung versucht seiner negativen Gefühle bezüglich Allem und Jedem Herr zu werden – und ein halber Liter Astra, Kühlschrankkalt seit gestern und ausnahmsweise qualitativ rechtfertigbarer Tabak am Brutzeln neben einem auf dem überfüllten Aschenbecher liegend und damit summasummarum die komplette Grammatik des Satzes verspeisend, ausscheident und fröhlich an die Hauswand eines Samhaimunwilligenden schmeißend sich schließlich einem anderem Thema, ob des viel zu hohen kommerziellen Potentials, endgültig zuwendend. Und überhaupt.

Wir reichen uns lieber die Pfoten zum Tanze, bewegen uns rhythmisch gebannt zur Melodei des Lead-Musikanten und betreten glücklich lächelnd die Welt der Musik, die uns offen empfängt, wie gewollte Reisende hinfort vom Sinn, hin zur Leidenschaft des treiben lassens, des Einzigen, was uns – wenn auch nur für einige Momente – alles vergessen lassen kann. Genug der Esoterik. Doch, was nun? Der Politik haben wir abgeschworen, das Gefühl verkommerzialisiert, die Gerechtigkeit verscherbelt, die Freiheit dankend abgegeben, die Hoffnung längst bestattet, die Ziele angepasst, dem Zeitgeist unterordnend unser Leben ausgerichtet. Kritik ist das keine, nur Fakten; kalte, klare Fakten über uns, die Welt, die Wir schufen und das Sein, was wir erbauten aus den Grundfesten des Konsens, des kleinsten gemeinsamen Nenners, über den wir uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit beklagen, doch nichts sagen, wenn Sie fragen, noch brav nicken, gar nichts wagen. Frühstück war gestern, heute ist Premiere – und die gehört den Murdochs und heißt jetzt auch noch anders. Manchmal kocht es zwar noch hoch in uns, manchmal brennt es wieder und erreicht einen Siedepunkt, dem wir nicht entgehen können, dann beherrschen wir uns, beruhigen uns, verstecken uns, erklären uns mit Ausflüchten, die rein gar nichts mit dem Auslöser zu tun hatten. Das ist, was wir lernen mussten auf unseren Wegen…oder nicht? Hey, es gab zwei Wochen Pause verordnet, jetzt darf wieder gegrübelt werden. Heilig, Heilig Sei der Weg.

Schluß jetzt!
Aus!
Das kapiert doch keine Sau und lidderarüsch wertvöll is dat doch auch nich! Also Schluss damit, warum nichtmal Blümchen pflücken?!

Naja, es ist halt Herbst und – tja – da ist nicht so viel mit Blumen, weißt? Der Trend geht dann eher so Richtung Tannebäume, damit die Leute einen Grund haben zu lieben und so, nicht? Wieso nicht Feste drüber machen, wenn man verlernt hat, was das heißt, nicht wahr. Schenken ist Liebe und kurbelt auch noch die Binnenwirtschaft an und sichert Arbeitsplätze (besonders von Kassenpsychologen, die sich auf Einzelhandelspersonal spezialisieren); ach, Du schöne Weihnachtszeit, bald ist es schonwieder soweit, dann kaufen wir und streiten und verschenken Eitelkeiten -…-
Aber kein Bock, darauf jetzt schon zu sprechen zu kommen und drüber nachzudenken, wir werden uns eh nur Blödsinn schenken, uns danach den Kopf verrenken, wer bekam den größten Stiefel.
Mein Kopf ist leer, was mach ich bloß, denk immer nur an ihren Schoß, ihrm Wesen auch klar: ihrem Leib, ach hätt sie dafür heut schon Zeit. Ähem. Die letztgelesenen Verse sollten möglichst als Anbiederung an den Massengeschmack bezüglich Unterhaltungstexten verstanden werden und haben keinerlei Zusammenhang mit aktuellen Anlässen, die hier berichtenswert wären. Schade eigentlich (hier beliebigen zweideutigen Smiley einsetzen).
Das Bier ist schon dreiviertel um, es schmeckt schon leicht bitterer als zu Beginn dieser kleinen sprachlichen Exkursion in den spontanen Hirnwisch eines selbstironisch als verkanntes Genie auftretenden Dummschwätzers mit den Qualitäten eines übereifrigen Possenreißers seiner eigenen Definition; genug Selbstknuddelei, nun Sport.

Nachdem uns nun aufgrund eines spontan aufgetretenen Literaturistenwurmloches der Sportbeitrag abhanden gekommen ist, beschäftigen wir uns nun lieber mit so grundsätzlichen Fragen, wie: muss ich mir die Zähne putzen, nachdem ich in einen Baum gebissen habe, weil ich einen viel zu kleinen Hund beeindrucken wollte?
Die Antwort liefert uns unser Korrepondent aus Islamadad, Hauke Hodenscheisser der Dritte, ein ausgebildeter Journalistenkenner und Weltmeister im Jogurtessen über drei Bahnen: “Selbstverständlich.” Danke Hauke, bleib wie Du bist, wir mögen Dich auch ohne beide Augen. Das Wetter bleibt so, wie es die letzten dreihundert Jahre an einigen Tagen bereits war und die Lottozahlen spielen keine Rolle, denn ich hab eh nichts gewonnen. Noch ne Kippe, wer dreht, haha, bin alleine, also aufi.

Ich finde, die Banken sollte alle Privatschulden erlassen, pleite gehen und unsere Welt damit vom Unrecht befreien, aber mich fragt ja keiner. Ich könnte behaupten, daß Geld, die Wurzel allen Übels darstellt, aber das wäre nicht wahr; wahr wäre, daß die Wurzel allen Übels in einem der zahllosen Katakomben des Vatikans aufbewahrt wird, wo sie ein angenehmes dasein fristet, ab und zu einen sich verirrenden Menistranten verspeist und im allgemeinen die Weltherrschaft an sich zu reißen versucht, jedoch stets gedanklich an der Stelle scheitert, wo es um das Marketing geht – und dies sollte man besonders deshalb als ungewöhnlich begreifen, weil die Wurzel Allen Übels – die im Übrigens die böse Drillingsschwester der weichen klatschianischen Nudel des Zornes ist – schließlich operativ an der Einführung des Marketings in das Leben beteiligt war. Die alte Sau. Doch Marketing ist schwer geworden, heutzutage. Wahrscheinlich weils scheissdreck is, aber es könnte auch einen tiefgründigeren Grund, wie zum Beispiel ‘Apfelstrudel’ haben.

Vorab verabschiede ich mich hiermit schonmal vom dieszweiwöchentlichen HalloWien-Nachträglich-Spezial, daß hoffentlich für Sie, geehrte potentielle Kunden, genauso grauenhaft und blödbefugt war, wie für mich. Ich verbleibe in endlicher Hochachtung vor dem Geist der Revolution, der Lust am Leichtsinn und der Befriedigung niederer Bedürfnisse, erledige das Bier in einem Augenaufschlag, veranlasse das Kapitol zu verkapitulieren und besinge katzenhaft den Untergang der westlichen Zivilisation, während ich mich dabei über die Diskrepanz zu meinen eigenen Ansichten amüsiere und schließlich einen Salat fritiere, damit ich nicht friere.

In diesem Sinne: mein Bier ist leer.

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