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Schlagwort-Archive: satire

Sehr geehrte Damen und Herren, hallo Mama und guten Morgen liebe Studenten,

mit diesen nun folgenden Zeilen soll eine Ära zuende gehen. Acht Folgen sein ja nunmal auch wirklich genug, sagt mein antikommerzieller Geist, bevor er sich fortan in einem Iglo auf Helgoland einfinden wird und von dort aus wenigstens niemanden (insbesondere mir nicht) schaden kann. Es ist Zweitausendzehn (und Wir sind hiermit offiziell dazu auserkoren, als Erste wichtige, die Gesellschaft prägende Plattform [mit Betonung auf erster Silbe] das Wort ‘Zweitausendzehn’ ausgeschrieben zu haben) und damit genug! der zweiwöchentlichen Predigt, die passenderweise Dreiwochen nach dem letztmaligen Ausstoß von dürftiger Unterhaltung für die geistig Schwachen (oder zumindest das was die Anderen als solches empfinden) das Ende verkündet und vonnunan ihr Heil im schwarzen Loch ewiger Unerreichbarkeit fristen wird – vergessen aber nicht vergeben.

Das Bier ist auf, die erste Kippe fast aus: Los geht!!!

… mit was auch immer… Ganz ehrlich, im letzten Output gab es nichts zu berichten und im hiesigen sieht es kaum anders aus. Ich könnte jetzt von den Themen des Abends anfangen, doch: Pah! Soll der Kopf, der Blöde, sich doch was anderes einfallen lassen, wenn wir schonmal dabei sind uns so. Kann ich denn auch was anderes tun, als jene Forderungen zu wiederholen, die meine vorherigen Beiträge bereits ausreichend ergründet haben? Soll ich tiefer in die Materie einsteigen, als schlicht zu sagen: alles Scheiße, alles Dreck, eine Bombe, alles weg? Nö. Kein Interesse, danke, gehen Sie bitte nach links, werfen Sie ums Verrecken keinen Blick nach rechts, gehen Sie über Los und streichen Hartz IV ein. Was ich besonders Herrn – ich bin ein übergroßes populistisches Arschloch ohne fortführenden Zweck – Koch aus Hessen im Niemandsland zwischen Süderelbe und Bayern empfehlen möchte. Drei Jahre Hartz Vier, fünf Jahre Schuldenberg eines durchschnittlichen Angesteltenhaushalts und eine Frau mit Tripper von einem Straßenstricher wünsch ich Dir, Du ekelerregende Kanaille und Schande für einen Mann. Du bist der Grund, warum es besonders in Amiland Gang und Gebe (Gäbe?) ist, den gemeinen Hessen als Inbegriff altdeutscher Boshaftigkeit darzustellen (siehe Sleepy Hollow, Baltimore oder: Der standhafte Zinnsoldat und der Vampir). Mögen Deine Innereien verrotten!

Puh, das hat gutgetan. Doch dies ist keine Übung, wir befinden uns im offenen Widerstand zu dem, was die neoliberale Weltordnung aus der Wertegemeinschaft ‘Staat’ gemacht hat, als sie den abhängig Beschäftigten und den gar nicht beschäftigten zum Feind derer von Kapital gemacht hat, zum Abschaum der Nacht und alkoholabhängigen DSDS-Zuschauer ohne Daseinsberechtigung außer dem, dem Konsumgütermarkt zu verehren und Sie alle, die ihn beherrschen und wie eine Mine ausbeuten, in einem Berg von Geld am eigenen Reichtum ersticken zu lassen und den hierüber Ausgenommenen die Verachtung des scheinbar überlegenen Geschöpfes anheim fallen zu lassen. Fuck it all. The Punishment of all wie Demolition Hammer einst korrekt und wahrscheinlich ob eines anderen Grundes aufschrien in ihrem absoluten Meisterwerk der Songkomposition. Fuck it all und danke für die Blumen, Ihr Scheisswixer. (Flappflappflapp, ich wix die Scheiße nicht zu knapp).

Das Glorreiche an der Fäkalsprache ist doch, das es keine andere gibt, in der so adäquat auf die Umstände in der Welt an sich und der Gesellschaft im Speziellen reagiert werden kann.

Doch die allgemeine Verfäkalisierung dieses Artikels ist , zwar ein hehres, doch kein, nicht(-) Ziel des heutigen Verklausolidarisierungsbonnifatiöses Dings Mit Namen Heiner Der Es Schon Immer Wusste. Anregendes zum folgenden und jeden weiteren Montag der Welt! zu schreiben ist eben jenes, was wiedermal unmöglich wird, ob der Tatsache, daß eben gerade Sie, viel lieber DSDS kucken und dabei Protwein ausm Lidl saufen, als Sie sollten. Doch ist das Ihr Gutes Recht; Wir, Ich, Sie wollen es Ihnen nicht nehmen, nur übernehmen, was dahinter läuft; hinter der Stirn des Anstoßes sozusagen, was ja mal Zeit wurde, es zuzugeben, anstatt der Leugnung überfahren zu werden. Soviel zum Dadaistischen Anspruch danke, das war ja auch Zeit, Grüß Gott, wo ist mein Scheck zum Selbsteintragen. Die Gier erhält uns am Leben.
Ich jedenfalls, glückelig und viel zu lange als meinem Arbeitgeber Recht sein dürfte, werde mich gleich sonnen im Schatten dieser Großtat von einem Eintrag in die Hölle der Blogoshere, unerkant, verkannt gar und sich darüber bewusst und erhört seiend… Sprechen Sie Sich vergangenen Satz fünfmal hintereinander am besten auf einem Friedhof bei Vollmond laut vor und erraten Sie im folgenden Abschnitt, was gemeint war. Ne, doch nicht, lieber huschhusch ins Warme ist kalt draußen. Ich jedenfalls,(dramatisches Komma der Bedeutungshaftigkeit) werde Euch vonnunan erstmal zumindest in Form dieser allzweiwöchentlichen Kolumne allein da draußen lassen und mein Bier, meine Kippen ohne Euch konsumieren.

Und mich darüber freuen (oder zumindest heimlich in mich herein lächelnd mich daran erinnern) Aufeinbierundvielekippenmittheohrt heute hiermit zu einem akzeptablen Ende geführt zu haben.

Schlaft gut!

ACHTUNG: der nachfolgende Beitrag könnte satirische Züge tragen. Er ist dementsprechend ungeeignet für Personen mit schwacher Ironie-, Sarkasmus- und Zynismuswahrnehmung und im allgemeinen auch gegen Hunde gerichtet. Besonders kleine Hunde, große sind ganz okay (besonders jene mit den blutunterlaufenen Augen, den fletschenden Zähnen und dem ständigen, öffentlichen Knurren – wir brauchen mehr solcher Hunde [und Kampfkatzen. Ninja-Kampfkatzen] ! )

Und wir brauchen ein neues Gesetz. Eines gegen das Ausüben jeglicher Religion. Vielleicht sogar auch Fußball, Autos und Schuhe (also müssen verboten werden jetzt [beziehungsweise gleich bald oder dann und wann - je nach Fasson]). Wir haben das mit der Religion jetzt so um die 3500 Jahre oder so (wann gründeten sich die Juden?) probiert und man muss einfach sagen: tut mir leid, scheißidee, sorry, wir hören jetzt auf. Und dann treffen sich alle Mitglieder aller Religionen in der Sahara (da is genug Platz) verbrennen sich gegenseitig ihre religiösen Bücher und Reliquien, trinken zusammen Kaktusschnaps aus Karnevalshüten und die die immer noch Stress wollen, bringen sich wenn die andern gegangen sind einfach gegenseitig um. Dann bauen wir große Solaranlagen auf den Körpern der Verstorbenen, versorgen damit die ganze Welt mit Strom und warten auf die Aliens, die es auch schaffen werden, daß wir den Rassismus noch aufgeben (“Grünhäute! Da hinten! Packt Sie und opfert sie unserem … ähh … GEIST!” oder so).

Dann, in dieser Zeit der erreichten Eintracht aller Erdenbewohner werden wir endlich auch verstanden haben, daß man Kaffe nicht mit Milchshakes zu kreuzen hat und das es für uns alle besser ist, wenn wir ein wenig mehr darauf scheissen, was gesund für uns ist und bisschen mehr darauf achten, was wir eigentlich wollen.

Danke.

Moinmoin, hoywoy und salam alaikum, werte Männchen, Weibchen und Zwitterchen, Genossen und Volksbrüder, Vollpfosten und Maniker zur neuesten Ausgabe von A.e.B.(&vK.)m.tO., unserem Wort zum Montag, diesmal zum Frühstück mit ohne Bier und dafür Kaffee (1 1/2 Liter um genau zu sein), mit noch mehr Kippen, Flausen im Kopf und einer müdigkeitsinduzierten Tippschwäche, die sich eventuell niederschlägt, falls das Eine dem Anderen obsiegt. Salve!
Die Kippe brennt, der Kaffe dampft und im ‘Radio’ laufen ‘Die (allmächtigen, weil heiliigheiligheiligen) Kassierer mit ‘Kommste mit ins Stadion’, der Kopf hängt im Gestern und rekapituliert das was war, als die Woche fortlief in den Casus Präteritum mit rasender Geschwindigkeit, viel Arbeit und der allgemeinen Trauerbegeisterung um einen endlich mal aufregenden Selbstmord und im allgemeinen wird wie immer alles anders sein, wenn dieser Text erstmal vorbei ist. Nach Michael Jackson, Jürgen Rieger haben wir nun mit Enke den dritten Großen Toten des Jahres und können entspannt darauf hoffen, daß wir vonnunan vom Argen Schnitter mit wichtigen, öffentlichkeitswirksamen Leichen verschont bleiben, weil ich keine doofen, weinenenden Weiber auf MoPo-Titelseiten mehr sehen kann – zum Glück habe ich wenigstens versäumt, die ganzen ekelhaft-heuchlerischen Texte zu studieren, die sich die emotionsunfähige ‘Journalisten’brut in der letzten Woche aus den Fingern gesogen hat und mich auf angenehmere Tätigkeiten wie Penisjogging und Kakophnieeurythmie beschränkt, die anderen berichtensunwerten Nachrichten gebannt verfolgt und meine geistige Kapazität mit Guiness und Mexikaner reduziert – was einen gar herrlichen Abend in eine vom Englischmann(&-frau) als ‘hilarious’ titulierte Nacht gedingste und einen witzigen zehnstundentag im Anschluss zu einem Erlebnis bar jedem Flokati machte und überhaupt……….und überhaupt.

Das Unser Aller Fröhlicher Glaubenskrieg im sozialen Bereich angekommen ist, verrät uns Telepolis und ließ mich am Montag, Dienstag oder so mutmaßen, ob ich das als Aufhänger für die dieszweiwöchentliche Ausgabe ebendieses Beitrages nutzen sollten könnte, aber ermüdet wie ich nun diesbezüglich bin, davon absehen und Euch, meine werten LeserInnnen, hiermit auffordern, sich Den Verlinkten Inhalt zu Gemüte zu führen, insbesondere, wenn Ihr gedenken solltet, dies Weihnachten das schlechte Gewissen mit einer Spende an die sogenannte Arche zu beruhigen. An dieser Stelle sei erstmal der Satzbau des gesamten heutigen Textes angeprangert, weil sie doof, falsch und kompliziert ist, doch Dada und damit Neu! wichtig und grün, was ihre Berechtigung tröt.
Die Sonne scheint, es ist schön und Herbst gleichzeitig, die Kinder johlen in den Straßen, die Eltern saufen heiße Orangensaftvodkamischungen aus Thermoskannen und dreh mir eine Zigerette, trinkn Schluck Kaffe, lausche dem Ska von Streetlight Manifesto und erfreue mich an meiner obsoleten Großhaftigkeit purer Genügsamkeit in Gemütlichkeit. Amen.

Das Böse und die Niedertracht sind kein Thema mehr, erst morgen, die Welt erscheint freundlich, unser kollektives Bewusstsein erinnert das Einreißen von Blöden Bauwerken ™ und die schleichende Gentrifizidididingsbums von Allem Wos Lebenswert is, bestärkt uns in unserem antikapitalistischem Hass auf diedaoben, was das schwelgem in ebenjenem mit zynischer Begeisterung vorantreibt, unser Blut in Wallung bringt und die lang verloren geglaubte Selbstgerechtigkeit zurückbringt, die man nur fastganzunten haben darf, weil alles andere der Feind ist und damit weggesprengt, verballhont und beblödet gehört – ein frommer Wunsch, dem Wir eventuell nachkommen werden, sobald das Wetter nochbesser geworden ist (Frühling), jetzt erstmal Winter, Kuscheln und mit eisigem Grinsen vorbereitent, den Krieg auf die Straßen zu bringen, MUAHAHAHAHAH!

Doch lasst uns einen Moment innehalten und den zahllosen Karstadts, Quelles und Opels gedenken, den Opfern weil zuschlecht der allgemeinen Krise, die uns erklärt wird um uns weiter in den Dreck zu treten, weil wir es sonst nicht akzeptieren würden, was wir aber tun, weil wir soviel Angst vor dem morgen, soviel Beschönigung des Gestern, soviel ochnöwarbesser des Heutes…dings. Neinneinnein, keine Aufregung, alles in Ordnung, bitte wenden, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, einfach geradeaus dem Untergang entgegen, danke Emmerich. Ich rieche Menschenfleisch.

Warum nicht mal ne Torte?

Eigentlich ist doch egal was ich schreibe denn alles was ich zu schreiben habe sind allgemeine Bewertungen über das Leben das Universum und den ganzen Rest der nun eine Fortsetzung vom Colfer erfahren hat und fortan weitergesponnen wird als Geschichte die der Lebende schreibt nicht der Tote allerdings anders und doch gleich was so schön ist so kultiviert so unnachahmlich unbeschwert wie wir nur sein können wenn wir wissen wissen was uns umtreibt in diesem Meer aus Möglichkieten die wir nicht nutzen weil uns die Angst die Hoffnung nimmt das es auch anders geht odedr wir lieber die Führung suchen die Niemand brauchen würde würden wir nur einmal versuchen miteinander umzukommen ohne in Vorurteilen zu schwelgen ohne Neid das Unsrige einfordern wär eine Möglichkeit einfach wir sein ohne Konzept Religionen Stolz. Einfach sein. Hach Hippie Crap[HHC(tm)].

Es gibt immer was, was man lesen kann, immer was, was man schreiben kann, immer was, was man lassen sollte oder auch nicht. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Oder wäre es, wäre da nicht dieses beißende Gefühl im Nacken; dieser Zweifel aus dem Off; dieses flaue Gefühl in der Magengegend; manchmal glaube ich daran das alles anders werden kann (Dritte Wahl, danke), es ist gleich zwei, was sich nicht in der Uhrzeit unter dem Titel des Beitrags niederschlagen wiord, da ich in einer anderen Zeitzone veröffentlich als ich existiere, was ich wirklich bemerkenswert finde; und irgendwie passend.
Doch genug der geistigen Hautirritation! Lasst uns in die nächsten zwei Wochen hinabschweben, bis es weitergeht. Das nächste Mal wird es einen Beitrag ‘post-M.A.Numminen-*Lesung*’geben und daruf freue ich mich schon.

Bis zum nächsten Mal, mein Kaffe ist leer (stimmt zwar nicht, aber im übertragenden Sinne).

Meine verehrten Damen und Herren, entzückenden Mädchen und coolen Jungens, liebe Schneekönige,
herzlich willkommen ein tatsächlich faszinierend pünktliches drittes Mal zu Auf Ein Bier(&viele Kippen)Mit TheOhrt, wiedereinmal live vorm Bildschirm und lautstark auf der Tastatur rumhackend präsentiert Ihnen NewWorld’sEve – Hort des ewigen Widerstandes gegen Alles Was Stinkt – das zweiwöchentlich stattfindende bald schon ehrwürdige Wort zum Montag aus Perspektive des selbsternannten Globalromantikers und Universalsatiristi, welcher die Projektion meines Egos darstellt.

Aber genug von akademischem Sprachgewichse und hochtrabender Selbstüberschätzung hin zum Interessantem, Berührenden und wahllos ungezwungenen Herumdenken auf Dings. Also ab dorthin, wo es hiermit nunmal hingehen soll. Der Regen besprenkelt die herbstlichen Blätterkronen der Bäume, es ist aber dunkel, darum sehn wir nix und aus den Lautsprechern dringt irgendein wütender kleiner Mann der mit billigem Hardcorelärm als Begleitung versucht seiner negativen Gefühle bezüglich Allem und Jedem Herr zu werden – und ein halber Liter Astra, Kühlschrankkalt seit gestern und ausnahmsweise qualitativ rechtfertigbarer Tabak am Brutzeln neben einem auf dem überfüllten Aschenbecher liegend und damit summasummarum die komplette Grammatik des Satzes verspeisend, ausscheident und fröhlich an die Hauswand eines Samhaimunwilligenden schmeißend sich schließlich einem anderem Thema, ob des viel zu hohen kommerziellen Potentials, endgültig zuwendend. Und überhaupt.

Wir reichen uns lieber die Pfoten zum Tanze, bewegen uns rhythmisch gebannt zur Melodei des Lead-Musikanten und betreten glücklich lächelnd die Welt der Musik, die uns offen empfängt, wie gewollte Reisende hinfort vom Sinn, hin zur Leidenschaft des treiben lassens, des Einzigen, was uns – wenn auch nur für einige Momente – alles vergessen lassen kann. Genug der Esoterik. Doch, was nun? Der Politik haben wir abgeschworen, das Gefühl verkommerzialisiert, die Gerechtigkeit verscherbelt, die Freiheit dankend abgegeben, die Hoffnung längst bestattet, die Ziele angepasst, dem Zeitgeist unterordnend unser Leben ausgerichtet. Kritik ist das keine, nur Fakten; kalte, klare Fakten über uns, die Welt, die Wir schufen und das Sein, was wir erbauten aus den Grundfesten des Konsens, des kleinsten gemeinsamen Nenners, über den wir uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit beklagen, doch nichts sagen, wenn Sie fragen, noch brav nicken, gar nichts wagen. Frühstück war gestern, heute ist Premiere – und die gehört den Murdochs und heißt jetzt auch noch anders. Manchmal kocht es zwar noch hoch in uns, manchmal brennt es wieder und erreicht einen Siedepunkt, dem wir nicht entgehen können, dann beherrschen wir uns, beruhigen uns, verstecken uns, erklären uns mit Ausflüchten, die rein gar nichts mit dem Auslöser zu tun hatten. Das ist, was wir lernen mussten auf unseren Wegen…oder nicht? Hey, es gab zwei Wochen Pause verordnet, jetzt darf wieder gegrübelt werden. Heilig, Heilig Sei der Weg.

Schluß jetzt!
Aus!
Das kapiert doch keine Sau und lidderarüsch wertvöll is dat doch auch nich! Also Schluss damit, warum nichtmal Blümchen pflücken?!

Naja, es ist halt Herbst und – tja – da ist nicht so viel mit Blumen, weißt? Der Trend geht dann eher so Richtung Tannebäume, damit die Leute einen Grund haben zu lieben und so, nicht? Wieso nicht Feste drüber machen, wenn man verlernt hat, was das heißt, nicht wahr. Schenken ist Liebe und kurbelt auch noch die Binnenwirtschaft an und sichert Arbeitsplätze (besonders von Kassenpsychologen, die sich auf Einzelhandelspersonal spezialisieren); ach, Du schöne Weihnachtszeit, bald ist es schonwieder soweit, dann kaufen wir und streiten und verschenken Eitelkeiten -…-
Aber kein Bock, darauf jetzt schon zu sprechen zu kommen und drüber nachzudenken, wir werden uns eh nur Blödsinn schenken, uns danach den Kopf verrenken, wer bekam den größten Stiefel.
Mein Kopf ist leer, was mach ich bloß, denk immer nur an ihren Schoß, ihrm Wesen auch klar: ihrem Leib, ach hätt sie dafür heut schon Zeit. Ähem. Die letztgelesenen Verse sollten möglichst als Anbiederung an den Massengeschmack bezüglich Unterhaltungstexten verstanden werden und haben keinerlei Zusammenhang mit aktuellen Anlässen, die hier berichtenswert wären. Schade eigentlich (hier beliebigen zweideutigen Smiley einsetzen).
Das Bier ist schon dreiviertel um, es schmeckt schon leicht bitterer als zu Beginn dieser kleinen sprachlichen Exkursion in den spontanen Hirnwisch eines selbstironisch als verkanntes Genie auftretenden Dummschwätzers mit den Qualitäten eines übereifrigen Possenreißers seiner eigenen Definition; genug Selbstknuddelei, nun Sport.

Nachdem uns nun aufgrund eines spontan aufgetretenen Literaturistenwurmloches der Sportbeitrag abhanden gekommen ist, beschäftigen wir uns nun lieber mit so grundsätzlichen Fragen, wie: muss ich mir die Zähne putzen, nachdem ich in einen Baum gebissen habe, weil ich einen viel zu kleinen Hund beeindrucken wollte?
Die Antwort liefert uns unser Korrepondent aus Islamadad, Hauke Hodenscheisser der Dritte, ein ausgebildeter Journalistenkenner und Weltmeister im Jogurtessen über drei Bahnen: “Selbstverständlich.” Danke Hauke, bleib wie Du bist, wir mögen Dich auch ohne beide Augen. Das Wetter bleibt so, wie es die letzten dreihundert Jahre an einigen Tagen bereits war und die Lottozahlen spielen keine Rolle, denn ich hab eh nichts gewonnen. Noch ne Kippe, wer dreht, haha, bin alleine, also aufi.

Ich finde, die Banken sollte alle Privatschulden erlassen, pleite gehen und unsere Welt damit vom Unrecht befreien, aber mich fragt ja keiner. Ich könnte behaupten, daß Geld, die Wurzel allen Übels darstellt, aber das wäre nicht wahr; wahr wäre, daß die Wurzel allen Übels in einem der zahllosen Katakomben des Vatikans aufbewahrt wird, wo sie ein angenehmes dasein fristet, ab und zu einen sich verirrenden Menistranten verspeist und im allgemeinen die Weltherrschaft an sich zu reißen versucht, jedoch stets gedanklich an der Stelle scheitert, wo es um das Marketing geht – und dies sollte man besonders deshalb als ungewöhnlich begreifen, weil die Wurzel Allen Übels – die im Übrigens die böse Drillingsschwester der weichen klatschianischen Nudel des Zornes ist – schließlich operativ an der Einführung des Marketings in das Leben beteiligt war. Die alte Sau. Doch Marketing ist schwer geworden, heutzutage. Wahrscheinlich weils scheissdreck is, aber es könnte auch einen tiefgründigeren Grund, wie zum Beispiel ‘Apfelstrudel’ haben.

Vorab verabschiede ich mich hiermit schonmal vom dieszweiwöchentlichen HalloWien-Nachträglich-Spezial, daß hoffentlich für Sie, geehrte potentielle Kunden, genauso grauenhaft und blödbefugt war, wie für mich. Ich verbleibe in endlicher Hochachtung vor dem Geist der Revolution, der Lust am Leichtsinn und der Befriedigung niederer Bedürfnisse, erledige das Bier in einem Augenaufschlag, veranlasse das Kapitol zu verkapitulieren und besinge katzenhaft den Untergang der westlichen Zivilisation, während ich mich dabei über die Diskrepanz zu meinen eigenen Ansichten amüsiere und schließlich einen Salat fritiere, damit ich nicht friere.

In diesem Sinne: mein Bier ist leer.

Willkommen meine Damen und Herren, Werwölfe und Hungerleider zur zweiten Ausgabe von ‘Auf ein Bier(& viele Kippen)mit The Ohrt, NewWorld’sEves Antwort auf das Wort zum Sonntag, aber zum Montag und ohne religiöse Bevormundung.

Die letzte Woche war erfüllt von allgemeiner Diskussion über den Grad der Unsinnigkeit, die der Nobelpreisverleihung an Barack Obama innewohnt, besonders weil er nicht für seine – für amerikanische Verhältnisse poetischen – Wahlversprechenreden den Literatur- sondern stattdessen als Führer der mächtigsten Nation der Welt, der Nation mit den meisten Soldaten in den verschiedensten Ländern der Erde, den Friedensnobelpreis erhielt. Man kam schließlich darin überein, daß Barack Obama halt Jesus ist und wir ihn dementsprechend anbeten sollten – freilich nachdem wir ihn an irgendeine witzige moderne Holzkunstruktion mit Symbolcharakter genagelt haben und in der Folge von amerikanischen Nuklearwaffen als Gottesmörder ausgelöscht werden. Grammtikalisch war dieser Satz zwar eher den behinderten zuzurechnen, doch sein Inhalt steht. Danke.
(besagter Satz betrifft tiefersinnigerweise übrigens die Zukunft, in der die Amerikaner endlich ihr Seelenheil mit der Vernichtung der Ungläubigen und Sünder vervollständigen)

Die nächste Woche wird kein derartig aufwühlendes Thema finden, denn das Böse wird die Niedertracht dann endgültig nach Vertragsabschluss ehelichen und beginnen aus der erbärmlichen weil faulen und stinkenden Hartz-Vier-Empfängerschicht Kreuzungen mit der DNA von Atlantern zuzüchten, die dem allmächtigen und großen Cthulhu endlich die Ehre erweisen werden, die ihm von den Merkeln und Westerwellen dieser Republik zugesprochen wird. Heil Dir Cthuhu! (dem folgt endlich die Bombardierung Berlins durch thermonukleare Waffen, wegen s.o.)

Da wir das ja nach meiner Aufforderung die vergangenen zwei Wochen (siehe ersten Text) mit Nachdenken verbracht haben und darüber Köpfe zerbrochen, Schlaflosigkeit erlitten und wunde Geschlechtsorgane verursacht haben, lassen wir diese Tätigkeit die nächsten zwei (oder so) Wochen bis zum nächsten Mal an gleicher Stelle aus und beschäftigen uns stattdessen wie brave kleine Krabbentierchen aus der Nordsee mit nass machen lassen (von oben, von GOTT! [setzen Sie je nach religiöser Fasson statt GOTT ALLAH, JAHWE | JEHOVA, IZANAGI und IZANAMI, WALT DISNEY oder LANCE HENRICKSON | SATAN ein]) und gebrochen und verspeist werden (vom Kapitalismus). Kommen wir also unseren Rechten und Pflichten nach, damit uns nicht schon wieder was passiert. Wie damals. Innem Krieg von damals. KRIEG! [setzen Sie je nach religiöser Fasson statt KRIEG GOTT, ALLAH, JAHWE | JEHOVA, IZANAGI und IZANAMI, WALT DISNEY oder LANCE HENRICKSON | SATAN ein])

Was mache ich bloß? Das Bier, trotz seiner geringen Fülle von 330 ml, ist erst halb leer [wir erkennen anhand des eindeutigen Beispiels, daß ein Bier nie halb voll, sondern immer halb leer ist, weil es immer ein negativer Tatbestand ist, wenn von dem Bier etwas getrunken ist, was man dementsprechend nicht mehr trinken kann und dem man in melancholischer Wehmut nachtrauert, weil man die bereits getrunkene Menge gerne nocheinmal trinken können möchte. QED] und ich eigentlich überhaupt keine Ideen mehr habe, worüber ich noch schreiben soll. Man könnte schneller trinken, das wirke dann gehetzt, mann könnte langsamer tippen, das wäre dann gesetzt, man könnte auch was reimen, das wäre großer Mist, weil sich der letzte Leser, dann eh ganz schnell verpisst.

So oder so mache ich weiter, meine Verantwortung als nunmehr Serienschreiberling Ernst nehmend und dererlei Bezug nehmend wiedereinmal auf den vorhergegangenen Text Euch mit dieser völligen Unsinnigkeit in Absatzform eventuell kräftig verwirrend.

Doch HALT! Halten Wir einen Moment inne und erinnern Wir uns an die schönen Dinge im Leben, die Sonnenstrahlen nach dem Platzregen, der Feierabend nach der Tortur des Arbeitstages, das Lächeln der hübschen Frau mit dem Furunkel auf der Stirn, dem optimistischen Ständer am Morgen und das Butterbrot mit Käse zum zweiten Frühstück. Preisen Wir die Dummheit der Mitmenschen, die uns soviele Tränen in den Augen vom vielen Lachen bescheren und geloben Wir gemeinsam der Besserung des menschlichen Wesens entgegenzuwirken, damit uns die Möglichkeit für ein paar billige, doch befreiende, Lacher auf Kosten der Anderen erhalten bleiben und Wir weiterhin mit sarkastischer Freude dem Kontakt mit anderen Homo Sapiens Sapiens entgegenschauen können. HACH! Lassen Wir uns treiben in den Ausfluss transmedialer Verdummungsmaschinerien und Kreativitätstrainingscentern, die unsere geistigen Abfälle für alle Ewigkeiten mit dem was Wir heute Kunst zu nennen pflegen konservieren, sodaß kommende Generationen lernen können, wie wenig Sinn es macht, eine bessere Welt anzustreben, wenn die eigene Genetik derart verhunzt ist. Mensch ahoi, meine letzte Kippe.

Verlassen Wir nun also wieder die Sphäre der Manique und traben dem Bette entgegen, jenem Orte der Entspannung und der Ruhe, der uns gänzlich lösen wird, von den Sorgen und Bedauerlichkeiten unseres lächerlichen Alltages; träumen Wir den Traum der Träume, den Schlafmachers seine Freud’.

In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal, mein Bier ist leer.

Herzlich willkommen, meine Damen, meine Herren, liebe Bayern, zum ersten (und höchstwahrscheinlich letzten, aber vielleicht auch nicht) Mal zu “Auf ein Bier (& viele Kippen) mit theohrt”, welcher wohl ich bin und in Ermangelung anderer Diskussionspartner hier die Show alleine schmeisst (die grammatikalische Diskrepanz von erster und dritter Person im vorhergehenden Satz ist gewollt, findet Euch damit ab).

Es geht mal wieder ein Sonntag zuende, und weil niemand mit gesundem Urteilsvermögen noch das “Wort zum Sonntag” schaut, sondern lieber Pornografie mit Posex, hier sozusagen mein “Wort zum Montag”, mein neues “Philosophier mit Bier” oder schlicht mein Kampf gegen das Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom, das Schreiberlinger in der sogenannten Blogosphäre so umtreibt, ein weiteres Bollwerk gegen den Journalismus, die Literatur und allgemein dem “guten Geist” und per sofort auch gegen die “”…
Eine neue Arbeitswoche steht also ins Haus, da lohnt es sich nochmal über das geleistete, gedachte und verpasste der letzten nachzudenken, ohne eindeutige Schlüsse zu verbleiben und schließlich grübelnd keinen Schlaf zu finden, damit alles so bleibt wie es ist. Mein Kaffee ist alle, danke. Wem sowas interessiert: letzte Woche ging es um Koalitionsgespräche des Bösen mit der Niedertracht, dem Sarrazin sein Wackelpeterhirn und der bevorstehenden neuen Blütezeit der Satire; dem Kampf gegen die Krise, dem Kampf gegen den Reichtum der dritten Welt und den Möglichkeiten zur Wiedereinführung der Atomkraft (aber das war ja alles schon vorher so und doch hat es wiedermal niemand gewusst). Bullschitt also, aufrichtiges Desinteresse meinerseits, danke, wo ist die nächste Zigarette?
Was mich in meinem süperiösitären Geist jedoch umtreibt ist die Neugestaltung der Welt und der Menschheit an sich, die Rettung der Erde und der Kampf gegen die Lügen, Betrügereien und Blartz der Reichen und Mächtigen, die uns an jedem neuen Tag aufs Neue missbrauchen für ihre düsteren Machenschaften, die (wie immer) wahrscheinlich etwas mit der Wiederbelebung von Cthulhu (oder Christus, Mohammed und Dhalai Dingsbums) oder die Möglichkeit zur Verwüstung unserer letzten Hoffnungen auf ein wertes Leben beziehungsweise, das was wir darunter verstehen und natürlich: Fürzen zu tun haben (und sowas sollte man nicht unterschätzen).
Im Allgemeinen gilt jedoch: wir sind selbst Schuld.
Wir sind Schuld daran, daß Politiker unsere Freiheiten beschneiden und das auch noch vom Wähler belohnt wird, wir sind Schuld, daß die Erde von unserer Industrie zugrunde gerichtet wird, und wir sind auch Schuld, daß ein Erdbeben und/oder Tsunami, Sturm oder wasauchimmer (was böses jedenfalls) Samoa oder Surinam oder diese andere große Insel (oder Küstengegend) mit S verwüstet hat – weil wir es so wollten. Faulheit, Feigheit, Selbstzufriedenheit und Arroganz – das sind die Gründe, warum alles den Bach runtergeht und die Katastrophen, die dann in den Nachrichten landen sind nur die Symptome des Virus Mensch, dessen Teil wir alle sind. Amen.
Können wir was tun? Oh ja, na klar: ändert was. Das muss ja nichts großes sein: lest mal einen Tag NICHT was Poltically Incorrect so ausscheidet aus Seinem gigantischen After voller durch Pro-Amerika-Pro-Israel-verschleiertem Nazischeiss, kauft nie wieder die BILD, boykottiert die Produkte eines Großkonzerns (irgendeines Großkonzerns, nur seid mehrere dabei), trinkt weniger Alkohol und raucht Zigaretten, wo ihr es nicht dürft: all das hilft, glaubt mir und wenn nicht (also wenn ihrs nicht glaubt): beweist mir das Gegenteil. Zündet Porsches und Audis und Mercedesse und meinetwegen auch BMWs an, bekennt Euch aber nicht zur Tat (sonst ihr Hohlbratzen seid) und lasst die MoPo darüber spekulieren, was das alles zu bedeuten hat. Schmeisst ausnahmsweise mal nicht die Scheiben von McDo oder ner Bullenwache ein, sondern brennt die Hamburger Ausländerbehörde nieder oder die Redaktion des Spiegels. Oder fangt an, miteinander umzugehen, gewissenhaft und ungezwungen als sei Euer Gegenüber kein Fremder sondern ein entfernter Bekannter, den man zwar Siezt aber gerne sieht, egal wie beschissen seine Aussprache ist (und ob er Lederhose und Jägershütchen trägt – ja, selbst Bayern können Bekannte sein). Hört auf, Eurem freundlichen Umgang miteinander bestimmtes Verhalten (zB lt. Knigge) vorauszusetzen, oder Eurer Kommunikation miteinander sprachliche Regeln abzuverlangen (ja, isn Kernthema meinerseits) und – verdammte Scheisse nochmal – hört gefälligst auf Euch und Eure Gedanken so wahnsinnig Ernst zu nehmen – tendenziell isses doch eh alles Blödsinn. Wie das was ich von mir gebe, deshalb tu ichs ja auf WordPress und nicht vor Publikum.
Übrigens: das Wetter könnt ihr trotzdem nicht ändern, tut mir leid.
Macht den Fernseher aus und Euer Hirn einmal mehr an, als Normalerweise, hört auf Arme, Ausländer und Assoziale als Abschaum zu bezeichnen (wie es in Wald hinein schallt…) und tut wenigstens mal so, als ob es etwas wichtigeres als Geld, Besitz und Rechthaben gäbe… und werdet trotzdem keine Hippies, denn die stinken, sehn kacke aus und denken Mülldeponien auf Amrum.

Ich könnte mir auch vorstellen, über anderes nachzudenken:
Zum Beipiel: müssen wir den Dhalei Lhama (oder wie der geschrieben wird) gut finden, weil er debil grinst, schlauerscheinende asiatische Allgemeinplätze von sich gibt und Kalif sein will anstelle der Kalifen?
Müssen wir uns wirklich bei der GEZ anmelden, obwohl die (und deren Geldabnehmer) noch nie etwas sinniges für uns geleistet haben?
Müssen wir uns damit abfinden, daß der Lissabonner Vertrag durch ist, obwohl wir niemals selbst darüber entscheiden durften – uns schließlich aber daran halten müssen?
Müssen wir uns an Gesetze halten, die zwar von unseren gewählten Volksvertretern verabschiedet, deren Nutzen uns aber nie erklärt wurde?
Müssen wir wirklich wissen, wie es um Brangelina steht?
Müssen wir uns schuldig fühlen, weil wir wiedermal lieber einen Film über Bittorrent runtergelanden haben, anstatt wie velangt, dafür in irgendeiner Form Geld abzudrücken?
Was war zuerst, der Hahn oder die Kötel?

In diesem Sinne:
mein Bier ist leer.

Es ist gar nicht morgens, doch fühlt es sich für mich so an.
Ich trinke meinen zweiten Kaffe, rauche meine vierte Zigarette (Pall Mall Classic, OCB Blau, Filtertip aus einer alten “Boston”-Packung) und verdaue die zwei verspeisten Öko-Roggenvollkornbrote (Biosiegel) mit Nusskati, die obwohl stark verbrannt (vergessen, die Ofenklappe zur Gasflamme zu schließen [echt müde heut]) ein vorzügliches Aroma bereitstellten. Es ist eindeutig Herbst, ich kann, wenn ich möchte 28 Teller, fünf Töpfe, 121 Besteckstücke und 12 Kaffebecher abwaschen, entschließe mich jedoch stattdessen, Itunes (gesamte Bibliothek, Zufällige Wiedergabe, Play) zu hören, meine vierte Zigarette zurauchen, meinen zweiten Kaffe zutrinken und einen Beitrag für NewWorld’sEve zu verfassen. Der letzte war ja nun echt scheisse, uninsiriert und unabgeschlossen und zur Wahl wollte ich dann doch nichts mehr sagen. Schwarz-Gelb, Biene-Maja-Koalition, konservativ-neoliberales Bündnis, Worst-Case-Szenario, Westerwelle als möglicher Außenminister, igitt, wieder dieses unfähige Merkeldings als Kanzler, zum Glück nicht Steinmeier, aber. Alles scheisse, war vorher klar.
Bei der Arbeit alles in Ordnung, aber mit der immernoch nicht auskurierten Erkältung und den patientenartigen Kunden der letzten Tage war es manchmal dann doch eher unangemessen mit guter Laune zu agieren, sorry, Chef, es geht halt nicht immer. Und außerdem. Egal. Ich hab ein dreitägiges Wochenende ab jetzt und grübele schon seit geraumer Zeit, ob ich irgendwas großartiges tu soll, doch leider spielten Ensiferum ausgerechnet gestern (ich hasse es, wenn sehenswerte Bands in derartigen Zeiten gestern spielen) und mein Überblick über die Veranstaltungen der nächsten Tage sah eher mau aus, im Hafenklang(Exil) und überhaupt dessen näherer Umgebung ist eher so Soul angesagt, also langweilen und chillen, dafür gibt man kein Geld aus, das macht man zuhause. Ska- oder Folkpunk wäre nett… Naja, man kann nicht alles haben.
Slayer drück ich weiter, keinen Bock auf traditionellen Kram, nenene, gibt es eigentlich mal ein Sodom-Konzert (ohne fünfzehn andere Bands) in Hamburg? Da hätt ich Bock drauf…
Anyway… für all jene, die es interessiert: ich arbeite(te) an einem neuen, eher “literarischen (gesprochen lidderorischn)” Projekt namens “Hanniball & Bonsen”, dessen erste Story grad in Arbeit ist. Deshalb bleiben Updates Mangelware, auch weil sie ja sonst nix wert sind – merkt Euch das Spiegel Online!
Und: es ist endlich Herbst. Herrrbst. Yes. Gehen wir davon aus, daß der Sommer ein schöner war (was in der Tat eine naheliegende Annahme darstellt), können wir eventuell vermuten, daß der Herrbst ebenso wunderbar wird, wenngleich wir vielleicht ein wenig vorsichtiger mit derarigen Vermutungen sein sollten. Ich jedenfalls freue mich auf den Herbst. Jawohl. Das liegt zum einen am vielen Regen, den schönen, seltenen Sonnentagen und der allgemeinen Befärbung der äußeren Umgebung, eine Notwendigkeit des Herbstes, die ich schon immer sehr zu schätzen wusste. Kanalisieren wir also unsere Energie gen Stubenhocken, abhängen und in-kleinen-Küchen-überfüllterweise-umherstehen (also gemäß dem Fall gewisse vorakademische Elemente laden einen wiedereinmal zu Sehen-und-gesehen-werden-Privatevents ein, von deren Argumenten [freier Alk, junge Frauen, dummes Geschwätz, unsinnige Diskussionen mit Pseudo-alternativem Pack, kotzen in Schuhe] man sich sicher MAL überzeugen läßt, wenn es Zeit, Geld (Fahrkarte, sind ja nie in ordentlichen Gegenden) und Stimmung (Abend is eh scheisse, können wir ja auch Dummbratzen glotzen auf Studiparties gehen) zulassen. Vielleicht. Sist jedenfalls Herbst und ich bin bereit. Klare Verhältnisse scheinen geschaffen zu sein und die Melancholie beschränkt sich auf Allgemeinplätze und Notwendigkeiten, kranken jedoch an mangelndem Interesse respektive Hingebung.

Majestätische Mutmaßungen misslungender Meerreisen

Mercredi je ne peut travail, mais j’arrive dans le place du travail et ne parti avant septpoitcinque heur du travail – so schlecht ist mein Französisch. Aber dennoch verwende ich gerne einzelne Vokabeln des frankosprachlichen Kulturkreises zwecks Optimierung des eigenen Wortschatzes: gibt es eine passendere Art “nach Dir” zu sagen als “Aprés (oder è) vous”? – das ist schwer vorstellbar und “merci” und “bonjour (gern auch in deutsch-satirischer ‘bong-juhr’-Form)” empfand ich schon immer als gelungene Tonierungen für die damit verbundenen septiererischen Aktivitäten. So wie “de nada” oder “Cervezas! Por Favor! (ernsthaft: keine Ahnung, wie die Kacke geschrieben wird)!!” ausm Hispanischem in der Respektive oder “Slantje”, “Dos vedanja”, “Skoll!” und “Kieppies” (allg.:s.letzte ())… Das europäische Sprachlandschaftendings bietet doch genügend Abwechslung für alle, die den Anglizismen und Lateinikackan überdrüssig geworden sind. Deshalb.
Sollten wir die Schätze der Abwechslung nicht nutzen? Dafür brauch man noch nichma Abitur, es reichen DVDs mit verschiedenen Tonspuren, um inspiriert zu sein – tu es! Da dieser Text mal wieder in komplette Experimentiererrei verfallen ist, wird er hiermit beendet. Tschüss, Blödkopf!

Technik stinkt.
Fassungslos starre ich auf das seichte Verglimmen des SAP-Moduls, daß sich in einem ewigen Nachladen gefangen selbst richtet. Ich kann es nur als Einsicht über die eigene die Nerven des Nutzers zerfetzende Unzulänglichkeit deuten; ein Eingeständis, daß das Modul eben genau das, was es können soll, niemals schaffen kann: den Ablauf einer Lieferung von Weimar in den Süden von Berlin datenmäßig zu erfassen und in der Datenbank zu speichern. Ja, wäre ich ein Programm und würde an einer derartigen Banalität scheitern, würde ich wohl auch meinem Leben ein Ende setzen; wissend, daß ich zu nichts tauge.
Während der Rechner neu startet, weil sich das Betriebssystem aus unverständlicher Solidarität zum Nichtnutz ebenfalls erhängte, gieße ich mir in der Küche einen Kaffee ein – der mutmaßlich fünfte an diesem Tag – und drehe mir eine Zigarette. Es ist ganz still: so still, daß man das gegenseitige Anjammern der beiden Sachbearbeiterinnen im gegenüberliegenden Büro als leises Hintergrundrauschen vernehmen kann – zumindest, wenn man selbst gaaanz still ist. Fünf MInuten können eine Ewigkeit dauern, wenn man in der Stille eine raucht; die Kalenderweisheit ist in dreieinhalb Augenblicken gelesen und die BEdienungsanleitung des Feuerlöschers kenne ich bereits seit zwei Wochen auswendig, genügend Kaffee ist gekocht, kein Geschirr auf der Arbeitsplatte und gefrühstückt habe ich vor einer dreiviertelstunde. Die Zeitspanne bis zum Ausdrücken der Zigarettenkippe ist erfüllt von nichts; einziehen, auspusten, einatmen, ausatmen, einziehen, auspusten, einatmen, ausatmen, repeat:II
Als ich das Büro wieder betrete ist Outlook gerade wieder fertig mit den Abrufen von Emails und ich kann einen erneuten Versuch starten, die Weimar, Süden-von-Berlin-Geschichte dem SAP beizubringen. ICh weiß es wird sich wieder wehren, aber irgendeinen verdammten Weg werde ich schon finden, dieser Ausgebuhrt an technologischer Unvollkommenheit “von A nach B” beizubringen.
Was machen Nichtraucher eigentlich, wenn das System wiedermal versagt? frage ich mich während ich mechanisch die bereits auswendig gelernten Details in die von sadistischen Vollspacken so genannte “Benutzeroberfläche” tackere – mein Gott, wie ich SAP hasse. Ein Programm, daß meiner Ansicht nach von Menschen entwickelt wurde, die eine tiefgreifende Abneigung gegen einige grundsätzliche Notwendigkeiten bei der Bedienbarkeit von Arbeitsmitteln beflissentlich ignoriert haben: eindeutige Benutzeroberfläche, praktikable Menüführung, Lauffähigkeit ZUSAMMEN mit anderen Programmen, gleichbleibende Schaltflächen, gleichbleibende Tastaturkurzbefehle undundund… würde ein Programmierer von SAP bei mir vorstellig werden, würde ich ihn ausknocken und solange am Boden nachtreten, bis seine Rippen durch den Rücken wieder austreten; hoffentlich stehen mir in solch einer Situation Stahlkappenstiefel und eine Motorsäge zur Verfügung. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Fußball aber Hoffenheim hasse ich wie die Pest, den SAP-Gründer würde ich am Liebsten öffentlich steinigen lassen und die komplette Auslöschung eines Firmensitzes per Napalm, ABC-Kampfmitteln, Streubomben und/oder Wasserstoffbomben erscheint mir ein recht verhältnismäßiges Mittel um SAP beizukommen. Mord an SAP-Mitarbeitern und deren Angehörigen sollte straffrei gestellt werden. Wahrscheinlich muss man, um bei SAP als Programmierer, Grafiker oder wasauchimmer anfangen zu dürfen, nachweisen, daß man noch NIE mit der Benutzeroberfläche von Apple MacOS in Berührung kam, damit man gar nicht auf die Idee kommen KANN, wie benutzerfreundliche Bedienung eines Computerprogramms möglich ist.

MÖGEN SIE ALLE EINES QUALVOLLEN TODES STERBEN!

Fortsetzung folgt (evtl.)

Sorry für alle Info-Sauger, aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr, WANN jenes Konzert war (vor nem Monat oder so) oder wie die Griechen hießen, wegen denen man eigentlich kommen sollte – aber sie hatten einen Film mitgebracht über die Krawalle in Athen, yay!

Wie kam es nun also zu meinen ersten (und ob meines Umzugs wohl auch letztem) Besuch im legendären KöPi an der Köpenicker Straße in Kreuzberg? Nun, Jano von U-LOCK JUSTICE rief ein oder zwei Tage vorher an und fragte mich nach der Möglichkeit Obdach für die Band zu gewähren. Sie würden im KöPi spielen und hätten keine Ahnung, wie das midde Schlafgelegenheiten sei. Naja, meine Berliner Wohnung ist (war, wenn Sie dies nach dem 23/05 lesen) groß genug um bis zu 10 Leute aufzunehmen, ohne daß ich auf dem Boden schlafen müsste, weswegen ich zustimmte und dementsprechend natürlich auch zum Konzert ging.

Ein Kumpel von mir hatte gerade in den Tagen davor seine Meinung zum KöPi mehrfach kundgetan. Als Radfahrer auf dessen Nachhauseweg die Köpenicker Straße befahren werden musste, hatte er Horrorstorys über die olfaktorische Beschaffenheit der näheren Umgebung des KöPi zu berichten, die mit “da lag einer besoffen aufer Wiese und (s)ein Hund kackte Zentimeter neben seinen Kopf hin – und der blieb da einfach liegen!” unterstrichen wurden. Ich selbst hatte das KöPi mal beim Spazierengehen durch Kreuzberg gesehen, aber es bis dato weder betreten noch mich ausführlich mit dem Sujet “besetzte Häuser und ihre Bewohner” beschäftigt – man kann sich halt nicht für alles interessieren…

Naja, da ich aus Prinzip Punkkonzerte “gut” gekleidet besuchte (Schlagcordhose plus passendem Jacket, Filzhut, Hemd) fiel ich wohl schon auf, als ich an jenem Abend im KöPi aufschlug, jedoch schienen die meisten Leute da kein Problem mit meinem Aufzug zu haben, auch wenn die eine Bedienung nur widerwillig Limonade an mich abtrat. Fuck her un-gently! Naja, mit fast 29 Lenzen auf dem noch nicht vorhandenen Buckel hatte ich bereits genügend Erfahrungen mit Leuten gemacht, die Toleranz (eine ganz und gar überflüssige Geisteshaltung) predigten, aber in ihrem Umfeld nur uniforme Menschen duldeten. “Alternativ sein” heißt für viele eben nicht umbedingt “anders als jeder” sondern hauptsächlich “anders als Bänker” zu sein…

Aber: die Preise waren dort höchst vernünftigt kalkuliert und Cola gabs auch in 1-Liter-Flaschen, was ich als Durstlappen sehr zu schätzen wusste. Nun unter den Hamburgern (von U-Lock Justice) verbreitete ich also erstmal die Kunde meiner Rückkehr in die Hansestadt, tauschte generelle Informationen über die letzten Monate aus und überraschte sie damit, daß sie zwar den gefordert Eingeladenen nicht treffen würden, dafür aber einen Bekannten, von dem sie gar nicht wussten, daß ich ihn kannte – es war eben jener Kumpel, der sich so abfällig gegen das KöPi geäußert hatte. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, das “Assihaus” auch von innen zu inspizieren, vielleicht sogar um seine Meinung zu revidieren?

Und das ist der Punkt, wo ich mich eventuell für meine Meinung rechtfertigen muss: aber nein, das KöPi stinkt, ist laut und septisch – kurz: das “alternative Leben” geht hier ein bischn zu weit. Ehrlich mal, ich bin jemand, der von Neurodermitis geplagt wird und in schlechteren Zeiten (wie zu diesem Zeitpunkt z.B.) leider einige aufgekratzte Wunden an den üblichen Stellen (Knie- und Armbeugen, Handgelenke und manchmal sogar Achselhöhlen [zum Glück selten]) mit sich rumträgt und in einem solchen Zustand muss man sich einen Besuch des KöPis wirklich gut überlegen. Denn so wie das KöPi (ja auch der “öffentliche” Bereich) sich darstellt, sollte man mit IRGENDEINER offenen, entzündbaren Wunde nicht in die Nähe des Gebäudes gehen. An den Tagen nach dem Konzert im KöPi musste ich jedenfalls wieder anfangen mit Kotison gegen meine Neurodemitis vorzugehen… Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber mir ist das KöPi wirklich einfach ZU eklig – und ich habe schon viel Zeit in dreckigen Löchern (zum feiern oder wohnen) verbracht. Mir tun die Menschen, die dort wohnen MÜSSEN (denn so ist es tatsächlich) wirklich leid.

Also, liebe Berlin-Besucher mit linkem Hintergrund und generellem Interesse an der Hausbesetzerszene: habt ihr gerade akute Hautprobleme oder im Allgemeinen Schwierigkeiten mit heftigen “Dosierungen” von Keimen, Bakterien oder soähnlichemkram – meidet das KöPi so interessant und unterstützenswert der Laden auch ist. Glaubt mir, es ist besser so.
Und an all die Bewohner vom KöPi, die mich jetzt vielleicht als “zu spießig” verschreien: mein Beileid, wenn ihr dort leben müsst, mein Unverständnis, wenn ihr dort freiwillig lebt und nichts gegen den allgegenwärtigen Dreck unternimmt. Sollte ich irgendwann mal genug Geld verdienen um etwas spenden zu können (also im allgemeinen überhaupt jetzt) werde ich versuchen, ans KöPi zu denken und Euch eine Grundreinigung von Fachkräften spendieren. Ehrlich, ich glaub, das ist mal nötig. Würden wir in einer solidarischen Gesellschaft leben, würde der Staat einen solchen Putztrupp zur Verfügung stellen…

Das Konzert reihte sich dann nahtlos in die Berliner Historie der Auftritte von U-Lock Justice bzw. Braindead ein – außer uns standen vielleicht 10-15 Leute vor der Bühne, ob des Eintrittspreises von €5,- (war nebenbei bemerkt ein Soli-Konzert) blieben die Leute lieber vorm KöPi als drinnen der Band zu lauschen (viel mehr war bei den Griechen übrigens auch nicht los). Dementsprechend gut gelaunt waren die Jungs aufer Bühne, spielten dafür aber in der gewohnten Qualität (ordentlich auffe Schnauze :-) )) Ich kann jedem, der auf guten Hardcore-Punk mit einigen Metalanleihen und außergewöhnlichen Gitarrensoli steht, die U-Locker ans Herz legen. Auch wenns nunmal meine Kumpels sind: ich würde nicht blind zu jedem Konzert von Ihnen watscheln, würde es sich nicht auch musikalisch lohnen. Dafür bin ich zusehr Musikfreak…

Das sich ULJ dazu entschlossen hatten, im KöPi zu pennen, konnte ich zwar (s.o.) nicht nachvollziehen, war mir aber ganz recht, weil ich an dem Abend nicht sonderlich fit war (und echt Juckreiz hatte!) und die Veranstaltung nicht spaßig genug war, um dort ne halbe Ewigkeit zu bleiben. Die Griechen übrigens, deren NAmen ich natürlich vergessen habe, waren eine eher mittelprächtige Metalcore-Band mit einem Sänger, der über das Charisma eines toten Nordseefisches in einem Berliner Supermarkt verfügte und im allgemeinen recht monotoner Mucke, die nicht zum Bleiben und Lauschen einlud.
Naja, jedenfalls war der Abend mit den Jungs ganz nett und hat mich gefreut, sie nochmal in Berlin zu sehen, bevor ich hier verschwinde (Samstag isses soweit, Hamburg ich komme!!!!), aber das KöPi werde ich sicher nicht vermissen. Denn es stinkt ist laut und septisch!

Ich muss gestehen, kaum etwas war für mich BIS HEUTE unvorstellbarer, als daß ich – öffentlich oder nicht – meine Sympathien für einen führenden Vertreter der BARTZI PARTEI des unzivilisierten SÜDENS(kurz CSU) ausdrücken muss.
Doch ich komme nicht darum herum, er hat recht, ich verstehe es einfach nicht mehr… WO IST MEIN KLARES WELTBILD?

(Bayern = kleines, diebisches Bergvolk am Rande der Alpen [s.a. Österreich, Schweiz, Tibet] ohne nennenswerte intellektuelle Größe, wo Kauderwelsch gesprochen wird und Frauen aussehen, wie männliche Gewichtheber im Rest der Welt)

Achso: hierum gehts: “Wir haben vor Feigheit gestunken”

Und was haben wir daraus gelernt? Auch Untendeutsche (alles südlich der Elbe) können ab und zu maln Korn finden.

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