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Schlagwort-Archive: satan

ACHTUNG: der nachfolgende Beitrag könnte satirische Züge tragen. Er ist dementsprechend ungeeignet für Personen mit schwacher Ironie-, Sarkasmus- und Zynismuswahrnehmung und im allgemeinen auch gegen Hunde gerichtet. Besonders kleine Hunde, große sind ganz okay (besonders jene mit den blutunterlaufenen Augen, den fletschenden Zähnen und dem ständigen, öffentlichen Knurren – wir brauchen mehr solcher Hunde [und Kampfkatzen. Ninja-Kampfkatzen] ! )

Und wir brauchen ein neues Gesetz. Eines gegen das Ausüben jeglicher Religion. Vielleicht sogar auch Fußball, Autos und Schuhe (also müssen verboten werden jetzt [beziehungsweise gleich bald oder dann und wann - je nach Fasson]). Wir haben das mit der Religion jetzt so um die 3500 Jahre oder so (wann gründeten sich die Juden?) probiert und man muss einfach sagen: tut mir leid, scheißidee, sorry, wir hören jetzt auf. Und dann treffen sich alle Mitglieder aller Religionen in der Sahara (da is genug Platz) verbrennen sich gegenseitig ihre religiösen Bücher und Reliquien, trinken zusammen Kaktusschnaps aus Karnevalshüten und die die immer noch Stress wollen, bringen sich wenn die andern gegangen sind einfach gegenseitig um. Dann bauen wir große Solaranlagen auf den Körpern der Verstorbenen, versorgen damit die ganze Welt mit Strom und warten auf die Aliens, die es auch schaffen werden, daß wir den Rassismus noch aufgeben (“Grünhäute! Da hinten! Packt Sie und opfert sie unserem … ähh … GEIST!” oder so).

Dann, in dieser Zeit der erreichten Eintracht aller Erdenbewohner werden wir endlich auch verstanden haben, daß man Kaffe nicht mit Milchshakes zu kreuzen hat und das es für uns alle besser ist, wenn wir ein wenig mehr darauf scheissen, was gesund für uns ist und bisschen mehr darauf achten, was wir eigentlich wollen.

Danke.

Willkommen meine Damen und Herren, Werwölfe und Hungerleider zur zweiten Ausgabe von ‘Auf ein Bier(& viele Kippen)mit The Ohrt, NewWorld’sEves Antwort auf das Wort zum Sonntag, aber zum Montag und ohne religiöse Bevormundung.

Die letzte Woche war erfüllt von allgemeiner Diskussion über den Grad der Unsinnigkeit, die der Nobelpreisverleihung an Barack Obama innewohnt, besonders weil er nicht für seine – für amerikanische Verhältnisse poetischen – Wahlversprechenreden den Literatur- sondern stattdessen als Führer der mächtigsten Nation der Welt, der Nation mit den meisten Soldaten in den verschiedensten Ländern der Erde, den Friedensnobelpreis erhielt. Man kam schließlich darin überein, daß Barack Obama halt Jesus ist und wir ihn dementsprechend anbeten sollten – freilich nachdem wir ihn an irgendeine witzige moderne Holzkunstruktion mit Symbolcharakter genagelt haben und in der Folge von amerikanischen Nuklearwaffen als Gottesmörder ausgelöscht werden. Grammtikalisch war dieser Satz zwar eher den behinderten zuzurechnen, doch sein Inhalt steht. Danke.
(besagter Satz betrifft tiefersinnigerweise übrigens die Zukunft, in der die Amerikaner endlich ihr Seelenheil mit der Vernichtung der Ungläubigen und Sünder vervollständigen)

Die nächste Woche wird kein derartig aufwühlendes Thema finden, denn das Böse wird die Niedertracht dann endgültig nach Vertragsabschluss ehelichen und beginnen aus der erbärmlichen weil faulen und stinkenden Hartz-Vier-Empfängerschicht Kreuzungen mit der DNA von Atlantern zuzüchten, die dem allmächtigen und großen Cthulhu endlich die Ehre erweisen werden, die ihm von den Merkeln und Westerwellen dieser Republik zugesprochen wird. Heil Dir Cthuhu! (dem folgt endlich die Bombardierung Berlins durch thermonukleare Waffen, wegen s.o.)

Da wir das ja nach meiner Aufforderung die vergangenen zwei Wochen (siehe ersten Text) mit Nachdenken verbracht haben und darüber Köpfe zerbrochen, Schlaflosigkeit erlitten und wunde Geschlechtsorgane verursacht haben, lassen wir diese Tätigkeit die nächsten zwei (oder so) Wochen bis zum nächsten Mal an gleicher Stelle aus und beschäftigen uns stattdessen wie brave kleine Krabbentierchen aus der Nordsee mit nass machen lassen (von oben, von GOTT! [setzen Sie je nach religiöser Fasson statt GOTT ALLAH, JAHWE | JEHOVA, IZANAGI und IZANAMI, WALT DISNEY oder LANCE HENRICKSON | SATAN ein]) und gebrochen und verspeist werden (vom Kapitalismus). Kommen wir also unseren Rechten und Pflichten nach, damit uns nicht schon wieder was passiert. Wie damals. Innem Krieg von damals. KRIEG! [setzen Sie je nach religiöser Fasson statt KRIEG GOTT, ALLAH, JAHWE | JEHOVA, IZANAGI und IZANAMI, WALT DISNEY oder LANCE HENRICKSON | SATAN ein])

Was mache ich bloß? Das Bier, trotz seiner geringen Fülle von 330 ml, ist erst halb leer [wir erkennen anhand des eindeutigen Beispiels, daß ein Bier nie halb voll, sondern immer halb leer ist, weil es immer ein negativer Tatbestand ist, wenn von dem Bier etwas getrunken ist, was man dementsprechend nicht mehr trinken kann und dem man in melancholischer Wehmut nachtrauert, weil man die bereits getrunkene Menge gerne nocheinmal trinken können möchte. QED] und ich eigentlich überhaupt keine Ideen mehr habe, worüber ich noch schreiben soll. Man könnte schneller trinken, das wirke dann gehetzt, mann könnte langsamer tippen, das wäre dann gesetzt, man könnte auch was reimen, das wäre großer Mist, weil sich der letzte Leser, dann eh ganz schnell verpisst.

So oder so mache ich weiter, meine Verantwortung als nunmehr Serienschreiberling Ernst nehmend und dererlei Bezug nehmend wiedereinmal auf den vorhergegangenen Text Euch mit dieser völligen Unsinnigkeit in Absatzform eventuell kräftig verwirrend.

Doch HALT! Halten Wir einen Moment inne und erinnern Wir uns an die schönen Dinge im Leben, die Sonnenstrahlen nach dem Platzregen, der Feierabend nach der Tortur des Arbeitstages, das Lächeln der hübschen Frau mit dem Furunkel auf der Stirn, dem optimistischen Ständer am Morgen und das Butterbrot mit Käse zum zweiten Frühstück. Preisen Wir die Dummheit der Mitmenschen, die uns soviele Tränen in den Augen vom vielen Lachen bescheren und geloben Wir gemeinsam der Besserung des menschlichen Wesens entgegenzuwirken, damit uns die Möglichkeit für ein paar billige, doch befreiende, Lacher auf Kosten der Anderen erhalten bleiben und Wir weiterhin mit sarkastischer Freude dem Kontakt mit anderen Homo Sapiens Sapiens entgegenschauen können. HACH! Lassen Wir uns treiben in den Ausfluss transmedialer Verdummungsmaschinerien und Kreativitätstrainingscentern, die unsere geistigen Abfälle für alle Ewigkeiten mit dem was Wir heute Kunst zu nennen pflegen konservieren, sodaß kommende Generationen lernen können, wie wenig Sinn es macht, eine bessere Welt anzustreben, wenn die eigene Genetik derart verhunzt ist. Mensch ahoi, meine letzte Kippe.

Verlassen Wir nun also wieder die Sphäre der Manique und traben dem Bette entgegen, jenem Orte der Entspannung und der Ruhe, der uns gänzlich lösen wird, von den Sorgen und Bedauerlichkeiten unseres lächerlichen Alltages; träumen Wir den Traum der Träume, den Schlafmachers seine Freud’.

In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal, mein Bier ist leer.

Technik stinkt.
Fassungslos starre ich auf das seichte Verglimmen des SAP-Moduls, daß sich in einem ewigen Nachladen gefangen selbst richtet. Ich kann es nur als Einsicht über die eigene die Nerven des Nutzers zerfetzende Unzulänglichkeit deuten; ein Eingeständis, daß das Modul eben genau das, was es können soll, niemals schaffen kann: den Ablauf einer Lieferung von Weimar in den Süden von Berlin datenmäßig zu erfassen und in der Datenbank zu speichern. Ja, wäre ich ein Programm und würde an einer derartigen Banalität scheitern, würde ich wohl auch meinem Leben ein Ende setzen; wissend, daß ich zu nichts tauge.
Während der Rechner neu startet, weil sich das Betriebssystem aus unverständlicher Solidarität zum Nichtnutz ebenfalls erhängte, gieße ich mir in der Küche einen Kaffee ein – der mutmaßlich fünfte an diesem Tag – und drehe mir eine Zigarette. Es ist ganz still: so still, daß man das gegenseitige Anjammern der beiden Sachbearbeiterinnen im gegenüberliegenden Büro als leises Hintergrundrauschen vernehmen kann – zumindest, wenn man selbst gaaanz still ist. Fünf MInuten können eine Ewigkeit dauern, wenn man in der Stille eine raucht; die Kalenderweisheit ist in dreieinhalb Augenblicken gelesen und die BEdienungsanleitung des Feuerlöschers kenne ich bereits seit zwei Wochen auswendig, genügend Kaffee ist gekocht, kein Geschirr auf der Arbeitsplatte und gefrühstückt habe ich vor einer dreiviertelstunde. Die Zeitspanne bis zum Ausdrücken der Zigarettenkippe ist erfüllt von nichts; einziehen, auspusten, einatmen, ausatmen, einziehen, auspusten, einatmen, ausatmen, repeat:II
Als ich das Büro wieder betrete ist Outlook gerade wieder fertig mit den Abrufen von Emails und ich kann einen erneuten Versuch starten, die Weimar, Süden-von-Berlin-Geschichte dem SAP beizubringen. ICh weiß es wird sich wieder wehren, aber irgendeinen verdammten Weg werde ich schon finden, dieser Ausgebuhrt an technologischer Unvollkommenheit “von A nach B” beizubringen.
Was machen Nichtraucher eigentlich, wenn das System wiedermal versagt? frage ich mich während ich mechanisch die bereits auswendig gelernten Details in die von sadistischen Vollspacken so genannte “Benutzeroberfläche” tackere – mein Gott, wie ich SAP hasse. Ein Programm, daß meiner Ansicht nach von Menschen entwickelt wurde, die eine tiefgreifende Abneigung gegen einige grundsätzliche Notwendigkeiten bei der Bedienbarkeit von Arbeitsmitteln beflissentlich ignoriert haben: eindeutige Benutzeroberfläche, praktikable Menüführung, Lauffähigkeit ZUSAMMEN mit anderen Programmen, gleichbleibende Schaltflächen, gleichbleibende Tastaturkurzbefehle undundund… würde ein Programmierer von SAP bei mir vorstellig werden, würde ich ihn ausknocken und solange am Boden nachtreten, bis seine Rippen durch den Rücken wieder austreten; hoffentlich stehen mir in solch einer Situation Stahlkappenstiefel und eine Motorsäge zur Verfügung. Ich interessiere mich nicht sonderlich für Fußball aber Hoffenheim hasse ich wie die Pest, den SAP-Gründer würde ich am Liebsten öffentlich steinigen lassen und die komplette Auslöschung eines Firmensitzes per Napalm, ABC-Kampfmitteln, Streubomben und/oder Wasserstoffbomben erscheint mir ein recht verhältnismäßiges Mittel um SAP beizukommen. Mord an SAP-Mitarbeitern und deren Angehörigen sollte straffrei gestellt werden. Wahrscheinlich muss man, um bei SAP als Programmierer, Grafiker oder wasauchimmer anfangen zu dürfen, nachweisen, daß man noch NIE mit der Benutzeroberfläche von Apple MacOS in Berührung kam, damit man gar nicht auf die Idee kommen KANN, wie benutzerfreundliche Bedienung eines Computerprogramms möglich ist.

MÖGEN SIE ALLE EINES QUALVOLLEN TODES STERBEN!

Fortsetzung folgt (evtl.)

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