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Archiv für den Monat August 2010

Das FantasyFilmFest (kurz:FFF) hat bereits seit einigen Jahren stark nachgelassen: um das spendable und anspruchslose, experimentierunfreundliche Eventpublikum, welches sich seit dem Horror-/Slasher-Revival und dem Comicverfilmungstrend für das FFF begeistern kann, in die Multiplextempel der Veranstaltungspartner zu lotsen, wurde das Programm stark auf die publikumsziehenden 08/15 Filmchen beschränkt. Die ungewöhnlichen Filme, die das FFF früher ausmachten, sind fast gänzlich verschwunden, stattdessen bekommen wir bereits veröffentlichte Videothekenhits, Serienkillerfilme en Masse und Cash-In-Horrorfilme, deren Gewöhnlichkeit nur durch die moderne Optik vertuscht werden soll. Kurz: die meisten Filme, die laufen, sind die 8 Euro, die für die Veranstaltung mittlerweile (in Hamburg) verlangt werden sicher nicht wert.

Der einzige Film, der mich dieses Jahr ins Kino lockte (und ich selbst habe ihn auch nur dank eines Freundes besucht) war schließlich der im Beitragsnamen genannte REDLINE, ein Science-Fiction-Anime vom angesehenen MADHOUSE Studio, in dem es grob um ein eher illegales, aber sehr populäres Autorennen geht, an dem so allerlei seltsame Gestalten teilnehmen. In den Nebenplotts finden wir noch so interessante Themenbereiche wie “Böses Cyborgimperium”, Wettmafia und natürlich (es ist ein japanischer Film) die absolute Leidenschaft der Kombattanten für ihren Sport.

Kein CGI, viel Fanservice, mehr als abgefahrene Animationssequenzen, kruder Humor und natürlich – zur Würze – japanische Theatralik und angemessene Beklopptheit: REDLINE ist ein herausragendes Beispiel japanischer Unterhaltungskunst, wer hierbei keinen Spaß hat, ist entweder ein Betonkopf oder befangen in Bezug auf japanischen Anime. Eine bessere Wahl für einen Besuch beim FFF diesen Jahres kann man eigentlich nicht treffen (und das behaupte ich aus Überzeugung, obwohl ich keinen der anderen Filme gesehen hab). Einziger Wermutstropfen: die englischen Untertitel sind nicht immer zu sehen (weiße Untertitelfarbe in Animes? Dämlich, nenn ich das), daher empfielt es sich, sich hauptsächlich auf das Bildliche zu konzentrieren, anstatt der Story zuviel Beachtung zu schenken (dann regt man sich nämlich über die untergehenden Übersetzungen auf). Da der Film jedoch den Großteil seines Humors über die Bilder transportiert, ist das nicht weiter tragisch.

Sollte das FFF noch in anderen Städten Station machen (und davon gehe ich mal aus), empfehle ich jedem geneigten Besucher jedenfalls REDLINE vorzumerken – mehr Spaß wird man dieses Jahr bei keinem anderen Film mehr haben können, das verspreche ich!

Für alle, die den Film bereits gesehen haben, empfehle ich übrigens außerdem den Genuss von TRAVA – Fist Planet vom gleichen Regisseur, der zwei Charaktere aus Redline bei anderer Arbeit zeigt. FANSUBS auf deutsch.

theohrt. Over & Out.

eine Schachtel feinster Yuma-Zigaretten
Genial, einzigartig, gaaanz großes Kino! Das sind die Gedanken, die mir kommen, wenn ich an meine erste Yuma-Zigarette denke. Es war ein schöner Augenblick, in einer Frühstückspause bei Sonne im Frühling. Herrlich. Gehalt war gerade eingetroffen und meine Wenigkeit wollte sich ausnahmsweise mal wieder Filterzigeretten gönnen – nennen wir es einen Jieper, auf jeden Fall kein Drehtabak heute, sondern teurer, gepresster Filterluxus. Da ich alle anderen Marken im Sortiment des Händlers meines Vertrauens bereits kannte, wurde es Yuma, eine Marke, die mir bis dato unbekannt gewesen war.

Die erste Schachtel war von der oben gezeigten Art, die “stärkere” Variante, weil ich milde Filters unsinnig finde (=Geldverschwendung) und es war wirklich eine Offenbarung. Die Zigaretten sind (heute unüblich) ordentlich gepresst, d.h. man raucht an einer Zigarette länger als 4 Minuten und der Geschmack ist schlichtweg der helle Wahnsinn: Sehr (!) kräftig, dabei aromatisch und überhaupt keine Spuren vom üblichen Nachgeschmack industrieller Tabakprodukte. Was höchstwahrscheinlich damit zusammenhängt, daß Yuma zusatzstofffrei sind. Und wirklich nur hochqualitative Tabake verwenden. Die Zigarette schmeckt wahrhaft edel.

Auch schön: einige Wochen später kam auch der Drehtabak in den Handel, der nochmal eine geringfügige Genusssteigerung verspricht: er ist wirklich sehr trocken, aber dennoch gut zu drehen und am besten mit Blättchen der Dicke “B” zu kombinieren (OCD weiß zB.), weil es sich wirklich lohnt, so geschmacksneutrales Papier wie möglich zu verwenden. Yuma Tabake spielen in einer eigenen Liga, es ist mit Abstand der beste Tabak, den ich in den letzten Jahren rauchen durfte, ja, wirklich, SO GUT!

Doch gibt es dabei natürlich einen Nachteil: Yuma Zigaretten und Drehtabake sind schweinisch teuer, sie bewegen sich etwa in der Preisregion teurerer American-Spirit-Sorten, sind im Gegensatz zu diesen jedoch jeden Cent wert. Doch ist der Preis auch gerechtfertigt: im Gegensatz zu den meisten Tabaken im Handel, wird Yuma biologisch angebaut, fair bezahlt (dh. ordentlich) und verdient damit gewissenstechnisch eine Sonderstellung für die man auch beret sein sollte zu bezahlen. Zumal die Qualität und der Geschmack eigentlich schon genügend Gründe darstellen, um einen höheren Preis zu rechtfertigen. Wenn ich es mir leisten könnte oder ich weniger rauchen würde, wäre Yuma definitiv mein neuer Stammtabak.

Absolute Kaufempfehlung!

Pro:
- Herausragender, einmaliger Geschmack
- mit jedem Zug spürbare Qualität
- biologisch angebaut
- fair gehandelt
- zusatzstofffrei
- bester, mir bekannter Tabak

Contra:
- Preis

Sonstiges:
- kann bei Erstgenuss zum “Nikotin-Flash”, wie bei der ersten Kippe nach langer,langer Zeit führen

Herzlich willkommen zu Season Zwei der wohl am wenigsten angepassten Kolumne im Netz mit den neuen (alten) Features – abstoßende Satzkonstruktionen, egalitäres Besserwissertum, verfassungsfeindliche Gedankenspiele und pseudokünstlerische Möchtegerndada-Lyrik aus der untersten Schublade in einer Bildschirmauflösung Ihrer Wahl. Herzlich Willkommen zum ehemaligen Wort zum Montag, daß nun an beliebigen Tagen in verschiedensten Abständen in den Äther des WordPress-Blogoversum gekackt wird, ohne Rücksicht auf die Gefühle von Betroffenen und inklusive superber Plakativisierung von Blödem Bullshit, den Ihr “nötig” nennt. Und mit doppelten Gänsefüßchen, ha, sie sind zurück. Also, es gilt: Klappe halten, lesen und schlauer, aber ungenehmer in die Kiste danach. Huphup.

Wir beginnen wiedermal mit Astra, Pueblo und OCB weiß, einer scheiß-Laune-wegen-Allem und völlig zurecht empfundener Fickt-Euch-Doch-Alle-Ins-Knie-Attitüde, ja, wir sind zurück auf dem Boden der Tatsachen, pleite, wütend, gutaussehend, und nichts und niemand wird mich davon abhalten, ein weiteres Stück Rumgekotze zu publizieren, wie das neuerdings (glaub ich, oder mir ists vorher nicht aufgefallen) im WordPress so heißt. Keine Ahnung, soll man mit Nichtrauchern anfangen? Haben die sich ihre Tracht Prügel denn bereits ausreichend verdient? Ach, was sollst. Nennen wir es “Präventiv” oder so, aber jetzt gibts aufs Maul, Ihr bepissten Gesundheitsnazis ohne Hoden!

Mir stinkt es wirklich langsam, und ja: ich kanns noch riechen, trotz zwanzig Zigaretten am Tach und akutem Schnupfen, der mich seit meiner Kindheit nicht ziehen lassen möchte. Seht ihr verfickten Nichtraucher eigentlich nicht, daß ihr eine Kultur zerstört, an der ihr eh noch nie ein Interesse hattet? Wie oft findet man Euch in Eckkneipen, wieviele Latte-ich-bin-ein-geistiges-Scheidreck-Macchiato trinkt ihr auswärts in dunklen, tiefgelegenen Kaffeestuben, die manchmal noch ein bisschen Kuchen haben? Hä? Ehrliche Antworten irgendjemand? Nee, jetzt mal ehrlich, was ist das für ein Mist? Warum kann man nicht einfach festlegen, daß jeder scheiß-Wirt für sich festlegen kann, ob geraucht wird oder nicht? Wieso soll man jenes Personal in solchen Lokalitäten schützen, wenn knapp 70 Prozent aller Angestellten in der Gastronomie eh Raucher sind? Warum ist es unmöglich, eine Regelung abzusprechen, die es Kneipen, Cafés und Clubs (Restaurants müssen gar nich, find ich) ermöglicht, selbst zu entscheiden, was sie für richtig halten? Brauchen wir tatsächlich Nichtraucher-Heavy-Metal-Kaschemmen? Habt ihr Angst, daß ihr dann nicht mehr überall reinWOLLT, oder was? Und wenn ja: was ist das fürne scheiß-egoistische Argumentation? Wir (die Raucher also) wollen doch einfach nur ein Café in dem man tagsüber, eine Kneipe in der man abends und einen Club in dem man Nachts, auch mal eine rauchen kann – wir können das ja meinetwegen auch “Ausnahmsweise” machen, aber WIR brauchen solche Läden, ehrlich! Ihr könnt ja weiterhin die meisten Cafés, Kneipen und Clubs behalten, da will ich ja eh nicht hin, wenn ich da nicht rauchen darf – das nennt man friedliche Koexistenz und darauf basiert im Grundlegenden unsere gesamte Gesellschaft, wenn man den ganzen Schnickschnack entfernt, den uns die sogenannte Zivilisation auferlegt hat.

Außerdem will mit Euch Spaßbremsen eh keiner von Uns feiern. Fickt Euch!

Wo wir gerade bei Günther Grass sind – hat der eigentlich was Neues geschrieben, oder penetriert er die Medien nur so ein wenig vor sich hin, mit dem ganzen Schmalloch, den er sich so von sich gibt? Habe in letzter Zeit viele Überschriften auf SPON und Zeit.de mit seinem Namen drin gelesen – keine Angst, gelesen hab ich davon nichts, nicht mal angeklickt um genau zu sein – und mich gefragt: ach, hat der alte Gewissens-Stecher wieder irgendwas unlesbares geschrieben, daß er nun wieder den Feuilletons und damit den Regalstützenkäufern andrehen will oder meint er so kurz vor seinem Tode – (bittebittebitte) – nochmal ein paar moralische rauslassen zu müssen? Jemand ne Ahnung? Den Schmonsens gelesen?
Die Literatur kann übrigens frühestens dann von allen Besserwissern und Moralaposteln ohne jegliche Bedeutung gereinigt werden, wenn wir mit diesem Schmalhans anfangen. Ich wär fürs Abhacken beider Händer und der permanenten Ruhigstellung durch Zungenamputation bei diesem – menschlich und fachlich – völlig überbewerteten Nobelpreiserschnorrer aus dem obersten Viertel der allmächtigen “Muss-man-nicht-gelesen-haben”-Liste (knapp vor Stephenie Meyer und Guido Westerwelles sein Ghostwriter). Elende Scheisse, wann sind wir diesen Dilletanten endlich los?

Oh, das Bier ist leer. Tschüss.

New World’s Eve
- Die Novelle

Erster Post

Zweiter Post: das Spiel

Ich brauchte knapp eine dreiviertel Stunde um die Cyberhexe zu besiegen. „Naja, die Bossfights sind alle so tierisch lang, wisst ihr. Und einer ist größer als der Nächste. Der Endgegner vor der Schlampe hier war ein gigantischer, schweinsköpfiger Barbar mit zwei riesigen Äxten. Für den habe ich drei Anläufe gebraucht und jeder Anlauf hat fast ne halbe Stunde gedauert, Zwischenspeichern geht bei den großen Dingern nicht. Ist echt ein großartiges Spiel, du startest als 08/15-Ninja mit Wakazashi und Ninjasternen und hast eigentlich nur die Chance, die Typen hinterhältig kalt zu machen. Naja, nach knapp sechs bis sieben Stunden im Spiel bist du jedenfalls schon ne ganze Ecke weiter, ich hab den Charakter mehr so in Richtung Kendo-Crack aufgewertet und jetzt mach ich den meisten Schaden, wenn ich frontal kämpfe; oder zumindest auf mittlere Distanz, das was ich hier die ganze Zeit gegen die letzte Inkarnation der Hexe gemacht hab. Mit diesem genialen Morgenstern. N bisschen God Of War-Style, aber viel geilere Präsentation, weil Du ja im Endeffekt im Hintergrund vom Echtzeitkampf das ganze Rollenspieltypisch auswürfelst. Ist ein wenig Button-Masher, aber was solls, rockt die Scheisse weg.

Kuckt! Das war ein hoher Wurf, mein Typ hat diesen krassen Vorwärtsroller mit dem Standard Doppelschlag in einen Energiewirbel kombiniert und ich hab eigentlich kaum was gemacht. Hat der Tusse den linken Arm gekostet, Blut! Yeah, das spritzt. Nene, die Story ist jedenfalls son bisschen die typische Japano-Rollenspielsülze, böser Herrscher, der die Welt vernichten will, das kleine Mädel, was ich normalerweise dabei hab, ist sone Auserwählte, die ich zu einem Priester der alten Götter bringen muss, damit die Welt gerettet werden kann. Aber die nehmen das selbst nicht ganz Ernst, was ziemlich schräge Zwischensequenzen verursacht. Und die Charaktere sind ein wenig bekloppter als sonst, alles irgendwie Alkis und Penner und Nutten und sowas, bisher ist das Mädel die Einzige, die nicht irgendwie verkommen ist.

Ist Samstag angekommen, hab über ein halbes Jahr gewartet, bis ich das endlich zunem vernünftigen Preis und mit ordentlichen Untertiteln gefunden hab, ist nämlich nicht in den USA rausgekommen, sondern nur in Frankreich und Kanada. Das war wohl der einzige Markt, wo sich das Original, also der erste Teil, ordentlich verkauft hat, kleiner Publisher bei dem Teil hier, der erste war noch bei Namco-Bandai überall rausgekommen, aber hat sich halt gen Null verkauft. Ich habs zum Erbrechen gespielt, ey. Und der zweite Teil hier, ey Leute, der mal so richtig der Hammer, total überzogen, aber witzig, geiles Kampfsystem und seit ich das gestern angefangen hab, ists echt nicht langweilig geworden, hab nur um ab und zu auf Klo zu gehen oder ne Runde zu pennen Pause gemacht. So-Richtig-Geil, das Teil!”

“Wann hast Du gestern angefangen?” fragte wiederum grinsend Oswald.
“Nachm Frühstück so gegen eins oder so, warum?”
“Du hast echt überhaupt nichts mitgekriegt, oder?” Bensens Grinsen wurde immer breiter.
“Ne, mann, was denn überhaupt? Hab seit gestern nichts anderes gemacht, keine Emails gecheckt, nicht telefoniert, nicht mal Spiegel Online, nichts! Nur gezockt und viel zu viel gekifft, man.”
“Emails, Telefon und Spiegel Online gibts nicht mehr, Alder.” sagte Bensen mit einem seltsamen Ausdruckt im Gesicht.
“Ja, ne klar. Alles weg und so. Peng, von einen Tag auf den andern, nee, klar.”
“Ja, genau. Alles einfach weg und keiner weiß wieso, weil nix mehr funktioniert, mann.” Jetzt grinste Oswald nicht mehr. “Es gibt kein Netz mehr, Alter.”
“Kein Scheiss?”
“Kein Scheiss.”
“…” Ich schaltete die Konsole einfach aus. Ungeachtet der Tatsache, das ich damit über vierzig Minuten Endkampf erlöschen lies. “Krass. Und jetzt?”
“Jetzt überlegen wir uns, wohin wir abhauen, Alter. Die Innenstadt brennt seit heute Mittag.” Es war Oswald der mit dieser Information rauskam.
“Echt? Die ganze Innenstadt?”
“Die ganze Innenstadt, japp.”
“Cool.” Jetzt musste ich grinsen.

- Ende des zweiten Posts -

New World’s Eve
- Die Novelle

Erster Post:

Am siebten August um fünfzehn Uhr sechsunddreißig brach unvermittelt das gesamte Netz zusammen. Das Internet verschwand von einer Minute auf die andere ohne Hinweise auf die Gründe zu hinterlassen. In den folgenden dreißig Minuten erstarben auch alle anderen digitalen Kommunikationskanäle; das Fernsehen, Telefon- und Handynetze, die digitalen Radioübertragungen auf die zu diesem Zeitpunkt bereits alle kommerziellen Stationen umgestiegen waren. Alles verschwand einfach. Oder, um es theatralisch zu formulieren:
an einem sonnigem Sonntagnachmittag ging die moderne Kommunikationsgesellschaft wie wir sie kannten unter. Es war eine Revolution.

Am Montagmorgen gingen die meisten Menschen einfach nicht zur Arbeit. Büros blieben leer, Geschäfte geschlossen, die öffentlichen Verkehrsmittel fuhren nur gelegentlich. Gegen Mittag gab es keine betriebsbereite Tankstelle mehr. Der Flugbetrieb hatte bereits Sonntagabend ausgesetzt. Computer, die versuchten sich ins Internet einzuwählen gaben einfach den Geist auf, genauso wie Mobiltelefone. Niemand wusste, was los war oder zumindest konnte es niemand mitteilen, wenn es doch jemanden gab. Es war als hörte die Welt einfach auf.

Am Montagabend war es dann auch, als ich von den Vorgängen etwas mitbekam. Es klingelte an der Tür. Oswald und Bensen waren es, ein Rucksack mit Bier im Anschlag, breites Grinsen auf den Fressen und sonen seltsamen Blick in den Augen… da stand ich, hatte seit knapp neunundzwanzig Stunden nicht geschlafen, nur gelegentlich „geruht“, mich scheisse ernährt, wenig getrunken, nicht geduscht, in meinen acht-Euro-bei-amazon-Jogginghosen und T-Shirt mit fragwürdigem Aufdruck und meine beiden besten Kumpel standen grinsend vor meiner Haustür, schauten mit schrägen Köpfen auf meine verwahrloste Gestalt und Oswald fragte nach einer endlos erscheineneden Pause auf unschuldige Weise: „Du hast keine Ahnung, was los ist, oder?“

„Ey, ich hab gerade seit gestern knapp zwanzig Stunden nur gezockt, gekifft und Kaffe gesoffen. Warum kommt ihr nicht erstmal rein, muss noch schnell sone scheiß-Endgegner-Cyberhexe umnieten und dann könnt ihr mir alles erzählen, was auch immer und so. Kommt rein, bringt Glück hinein, ihr Nieten.”
Bensen grinste noch etwas breiter und erwiderte mehr zu Oswald als zu mir: “Feine Sache, wir werden nochne ganze Ecke Spaß haben, heute, glaub ich.”

- Ende des ersten Posts -
Zweiter Post

Hallo geehrte Blogisten,

im Auftrag des ehrenwerten theohrt, seines Zeichens Alleinherrscher über NewWorld’sEve und mein Arbeitgeber (unentgeldlich), habe ich hiermit die Ehre die Wiederauferstehung NWEs anzukündigen.

Da theohrt ein vielbeschäftigter und zeitlich ständig in anderen Dingen (Revolutionen, Kriege, Mord und Totschlag) involviert ist, kann ich Ihnen allerdings kein genaues Datum nennen. Ich werde mich mit dem Meister beraten, wie die Neueröffnung von NWE aussehen soll, seine Vorstellungen technisch umsetzen und wie alle Leser darauf hoffen, daß Er bald wieder beginnen wird, Beiträge zu verfassen.

Mal sehen, was passiert, ich hoffe, wir können bald Neues berichten.

MFG

-admin-

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